Datum: 09.04.2012
„Zukunft Gonten2025" wird konkreter
Die sechs Arbeitsgruppen sind weiterhin sehr aktiv. Beim letzten Boxenstopp vom 31. März war wiederum ein voller Einsatz zu beobachten. Die Arbeitsgruppen waren aufgefordert worden, je zwei konkrete Vorschläge zu unterbreiten, unter Darlegung der zu erwartenden Auswirkungen wie auch der Kostenfolge. Das wurde ausgedehnt dargelegt und begründet.. Dabei zeigte sich, dass innerhalb der Arbeitsgruppen der Gestaltungswille voll lebendig ist. Der Bezirkrsrat wird nun seine Stellungnahme festlegen. Man geht davon aus, dass bis zur nächsten Bezirksgemeinde vom 6. Mai noch keine Idee reif genug ist, um sie dem Stimmvolk zur Abstimmung unterbreiten zu können. Die Arbeitsgruppen stehen in laufendem Kontakt mit dem Bezirksrat von Gonten. Inzwischen ist jeder Gruppe ein verantwortlicher Bezirksrat zugeordnet worden. Der Gruppe Landwirtschaft (Leiter Thomas Schefer) ist Bezirksrat Sepp Koch zugeteilt, der Gruppe Attraktivität (Leiter Ruedi Ramsauer) Josef Manser, der Gruppe Infrastruktur (Cordula Notter) Ruedi Eberle, der Gruppe Gewerbe (Hans-Peter Neff) Ruedi Ulmann), der Gruppe Tourismus (Leiter Alfred Keller) Sepp Koch, und der Gruppe Behördliches (Leiter Andreas King) Bezirksrat Johann Brülisauer. Zukunft Gonten2025 Das Info-Teammehr...
Datum: 02.04.2012
Keine Probleme bei Kirche und Schule Gonten
Gerade mal 55 Stimmberechtigte hatten am Freitag Abend den Weg in die Pfarrkirche gefunden. Nach einer Stunde war alles erledigt. Kirchhöri Kirchenratspräsident Josef Manser konnte auf ein ruhiges Jahr zurückblenden. Pfarrer Josef Fritsche ist bereits seit einem Jahr in Gonten und hat sich gut eingelebt. Vor einigen Wochen hat auch Schwester Armida Niedermann vom Kloster Menzingen im Pfarrhaus Wohnsitz genommen und einige Aufgaben angetreten wie die Mesmer-Stellvertretung. Als Freudentag bezeichnete der Präsident die im Februar dieses Jahres erfolgte Diakonweihe des Gontners Sebastian Wetter. Die Seelsorgeeinheit im Bistum St. Gallen ist in der Praxis bereits im Gange, offiziell eingeführt wird sie am „Moritzetag" 2013. Gemäss der neuen Ordnung wird die Pfarrei Urnäsch-Hundwil nach 30 Jahren ausgezeichneter Zusammenarbeit nicht mehr von Gonten aus betreut, sondern zum Seelsorgeverbund Herisau geschlagen. Grosser Dank Josef Manser konnte viele Worte des Dankes aussprechen für den Einsatz in der Pfarrei Gonten. Er dankte den zahlreichen Freiwilligen, die einen wichtigen Beitrag leisten an die gute Verfassung. Sein grösster Dank galt dem Herrgott, der uns leben lässt in einem Land, in dem „fast buchstäblich Milch und Honig fliessen". Ehrend gedachte er dreier Verstorbener. Schwester Astrid Schälin wurde nach wenigen Monaten Arbeit im Pfarrhaus vom Tode ereilt. Pater Albert Breitenmoser ist noch in bester Erinnerung für seine 18 Jahre Tätigkeit als Pfarrherr. Ein grosser Dank ging auch an den ehemaligen Kirchenrat Walter Mock-Inauen. Rechnung und Steuerfuss genehmigt Die Rechnung 2011 schliesst mit einem Defizit von gut 27'000 Franken. Das Vermögen ist leicht gesunken auf rund 212'000 Franken. „Nach wie vor haben wir also noch etwas Reserven". Die Versammlung genehmigte den Antrag des Kirchenrates, für 2012 die Steuer bei 16% zu belassen. Bestätigung - und Internet Es lagen keine Demissionen vor. Der Kirchenrat mit Josef Manser als Präsident und die Revisoren wurden bestätigt. - Der Präsident machte auf das neu gestaltete Internet aufmerksam. Unter www.kath.ch/gonten sind die neuesten Ereignisse abrufbar, und www.gonten.ch gibt Ausskunft unter anderm über den Veranstaltungskalender und die Reservation für das Mehrzweckgeäude. Schulgemeinde Rechnung und Steuerfuss Die anschliessend abgehaltene Schulgemeinde genehmigte die Jahresrechnung 2011 mit einem Gewinn von knapp 57'000 Franken, dies trotz diverser Abschreibungen und Rückstellungen. Bei einem Aufwand von 2,2 Mio. Franken sind die Schulgelder an Appenzell für Oberstufe, Kleinklassen und Musikschule von knapp 750'000 Franken zu erwähnen. Die Versammlung folgte dem Antrag des Schulrates, die Steuer für 2012 bei 64% zu belassen. Neuer Rechnungsrevisor Der Schulrat mit Präsident Urban Fässler wurde im Amt bestätigt. Ihre Demission eingereicht hatte die Rechnungsresisorin Nadia Fässler. Neu gewählt zum zweiten Rechnungsrevisor wurde Hans Fuchs, Sulzbach. Erfreulicher Stand der Schule Präsident Urban Fässler konnte einen erfreulichen Überblick über die Schule bieten. Er gratulierte Vreni Gasser für ihren 20-jährigen Einsatz im Kindergarten, davon 12 Jahre in Gonten. Nach zwölf Jahren hat Jasmine Cummings die Schule von Gonten verlassen. Auch ihr wurde der wohltuende Einfluss auf die Schule Gonten verdankt. Neu geregelt wurde das Arbeitsverhältnis mit dem Abwart Paul Manser, wo nun auch seine Frau Maria offiziell einbezogen ist, was aus versicherungstechnischen Gründen ratsam erschien. Einige bauliche Erneuerungen sind vorgesehen. So wird auf der Westseite der Turnhalle eine Fluchttür eingebaut, dies auf Grund feuerpolizeilicher Vorgaben. Dankesworte Präsident Urban Fässler gedachte ehrend zweier Verstorbener. Emil Neff hatte während zwölf Jahren die Schulgemeinde Gonten als Präsident geleitet und einen grossen Beitrag geleistet an die erfreuliche Entwicklung. Nachhaltig wirkte ebenfalls die Tätigkeit von Pfarrer Albert Breitenmoser. Während 16 Jahren hat er sich als Schulrat eingesetzt auch für allgemeine Belange von Gonten, besonders auch für die Bewusstseinsförderung rund um die Kultur.mehr...
Datum: 02.04.2012
Klare Sache: Der Bezirksrat Gonten ist gegen die Bezirksfusion
In der Ankündigung hatte der Bezirksrat Gonten seine feste Absicht bekundet, die Bürger über die Sache und die Beweggründe des Bezirksrates für seine Haltung zu orientieren. Vor allem wollte er eine Diskussion in Gang bringen, um den Bürgern die Entscheidung an der Landsgemeinde zu erleichtern. Nein, so nicht Zum Auftakt erklärte Ruedi Eberle klipp und klar, dass sich der Bezirksrat einstimmig gegen die Veränderung der Bezirksstruktur entschieden habe. Dazu führte er mehrere Gründe an. In den Bezirken gehe viel Kompetenz verloren wie die Steuerhoheit, Entscheide über Strassen und Feuerwehr, über Bauwesen und Zonenplan. Die Bürgernähe werde abgebaut. Die Aussendörfer werden zu Bittstellern. Besonders betonte er, dass neu ein Missverhältnis geschaffen werde mit den zwei ungleichen Partnern Appenzell (13'000 Personen) und Oberegg (2'000 Personen). Und das Dorf Appenzell werde nahezu die Hälfte der Kantonsbevölkerung ausmachen. Auch kaufe man die „Katze im Sack". Viele Auswirkungen sind noch nicht bekannt. Die Schlussfolgerung war relativ einfach: Wenn die Bezirkszusammenlegung nicht konkrete Vorteile bringt und so viele Unsicherheiten aufweist,, ist sie besser abzulehnen. Baugesetz Obschon das Baugesetz an der Landsgemeinde in einem separaten Kapitel behandelt wird, kam es mehrmals zur Sprache. Ruedi Eberle erinnerte daran, dass im Grossen Rat die Vorlage mit 32 Ja zu 16 Nein erfolgte, also recht umstritten war. Die Vereinheitlichung wird nicht grundsätzlich abgelehnt, es wurden aber auch Bedenken geäussert zur Vielfalt, die verloren geht bei einer zentralen Behandlung. Auch hier wurde die Meinung bekräftigt: Wenn die Neuerung nicht eindeutige Vorteile bringt, soll sie unterbleiben. Diskussion Die Diskussion brachte nicht viele neue Erkenntnisse ein. Die erste Frage galt den Steuern mit der Idee, bei Annahme die Gontner für die Übergangszeit von jeder Steuer zu befreien. Für eine heitere Minute sorgte die Bemerkung, man könnte auch „hönne usi fot", indem sich Gonten Hundwil angliedern würde. Und was geschieht mit den Korporationen und Flurstrassen? Wie steht es mit der Idee, so wie in Basel-Stadt einen Kanton ohne Gemeinden zu schaffen? Wie wäre es mit einer Probezeit, falls die Fusion angenommen würde? Ein Bürger setzte das Schlusswort: Das Traktandum ist zu wenig ausgearbeitet mit zu vielen Unbekannten im Gefolge, daher soll es abgelehnt werde Richtig abstimmen Mehrmals wurde der komplizierte Abstimmungsmodus an der Landsgemeinde über die Bezirksfusion angesprochen. Das könnte für Verwirrung sorgen. Zur Klärung wollte Ratsherr Johann Brülisauer einen Beitrag leisten. Im Geschäft 8 (Revision der Kantonsverfassung) steht unter I: „Änderungen im Bestand der Bezirke bedürfen zusätzlich zum Landsgemeindebeschluss der Zustimmung der betroffenen Bezirke". Das bedeutet gemäss Brülisauer, dass Gegner der Fusion hier mit „Ja" stimmen müssen, weil sonst die Bezirke ausgeschaltet sind.mehr...
Datum: 27.03.2012
Ein bezauberndes Kinder-Musical
Die zwei Kindergärtnerinnen Vreni Gasser und Mirjam Tobler, welche den kleinen und den grossen Kindergarten betreuen, haben sich mit demMusical wacker ins Zeug gelegt. Das Resultat war hoch erfreulich. Die Kulissen und Requisiten zeigten sich von ihrer goldenen Seite, und auch die Kostüme waren der edlen Umgebung angepasst inbegriffen die Bekleidung der beiden Lehrinnen. Spuk auf Schloss Bellerive Ein zauberhaftes Schloss mit fünfzehn Türmen mit goldenen Dächern war andeutungsweise zu sehen. Gouvernanten und Diener und Gaukler schwirrten umher und sorgten sich um Erziehung, Speisen und Unterhaltung. Wenn da nicht einige Gespenser gewesen wären, die zu jedem Schloss gehören, aber mit der Zeit Langeweile verspürten. Sie hatten keine Spielkameraden, denn wenn sie nachts aktiv waren, schliefen die Kinder, und umgekehrt. So begannen sie Unsinn zu treiben, und anlässlich eines grossen Balles gingen sie so weit, dem Königspaar und den Gästen den Schmuck zu stehlen. Rückkehr des Friedens Irgendwie erhielt alles wieder seine Ordnung. Die Bewohner des Schlosses und die Gespenster fanden zusammen, man begann sich zu achten und die gegenseitige Freundschaft zu schätzen und zu pflegen. So herrschte wieder eitel Freude. Bewegung und Gesang Es war ein Genuss, dem Spiel der kleinen Kinder zuzuschauen. Teils zeigten sie sich noch schüchern, teils recht unbekümmert. In ihren ungewohnten Kleidern fühlten sie sich zunehmend wohl. In die Handlung waren einige Lieder eingestreut, die von einem Player begleitet wurden. Frisch und unbekümmert sangen die einen, eher zaghaft die andern. Bei den rhythmischen Liedern waren etliche Talente der Bewegung auszumachen. Thema Musical Die beiden Kindergärtnerinnen setzen jedes Jahr ein Thema in den Ablauf. Diesmal wagten sie sich an ein Musical. Für die Aufführung erwies sich das Gontnerstöbli in der Turnhalle als besonders geeignet. Im intimen Rahmen konnten diese Woche drei Aufführungen ausgerichtet werden. Am Donnerstag waren die Senioren eingeladen, am Freitag alle Schüler, und am Samstag die Eltern.mehr...
Datum: 27.03.2012
Franziskus: Ein wunderlicher Heiliger
Eingeladen hatte der Pfarreirat von Gonten. Und gekommen waren mindestens 150 Gäste. Wer nun allerdings erwartet hatte, neue Geschichten oder fromme Gedanken von Franziskus kennen zu lernen, musste seine Empfangsantennen neu ausrichten. Von Dario Fo Dario Fo, geboren 1926, ist ein italienischer Dramatiker, der sogar den Nobelpreis für Literatur erhalten hat. Sein Umgang mit der Geschichte ist allerdings leichtfüssig und unbekümmert. Er versteht es, Überliefertes in einer freien Darstellung zu zeigen. So ergibt es sich, dass in seinem Theaterstück „Franziskus, Gaukler Gottes" wohl Erbauliches oder Heiliges von Franziskus, aber auch viel Fantasie und Zeitgeschichte enthalten sind. Stefan Kollmuss als Gaukler Im Alleingang verstand es der Schauspieler Stefan Kollmuss, die Geschichte mit unglaublicher Darstellungskraft bis hin zur Akrobatik zu erzählen. Franziskus rebelliert gegen seinen wohlhabenden Vater und möchte lieber sein Vermögen verschenken. Er wettert gegen den Krieg, der von den Edlen geführt wird, und er lobt die Tapferkeit der Soldaten, die durch den Verlust eines Arms oder des Lebens zu Helden geworden sind. Als Rebell landet er im Gefängnis, aber nach seiner Entlassung erreicht ihn die Stimme Gottes, die ihn beauftragt, die Kirche zu restaurieren. Drastisch wird dargestellt, wie er zu Beginn der Auffassung ist, eine Kirche aus Stein erneuern zu müssen, aber bald erkennt er den Ruf Gottes zur Auffrischung der geistigen Kirche. Was den Oberen nicht zu gefallen vermag. Er versteht die Sprache der Tiere Franziskus versteht die Sprache der Natur. Er spricht mit den Blumen, der Sonne, dem Wasser und den Tieren. Und mit dem Wolf, der ihm erklärt, liebend gerne milder zu sein und seine Umgebung nicht mehr aufzufressen, „aber ich kann nicht anders. Gott hat mich so geschaffen". Womit wir bei der täglichen Moral angekommen sind, wenn Menschen sich weigern, Laster abzugeben, weil sie in ihrer Natur liegen. Burgunder an der Hochzeit zu Kanaan Zwischendurch wird locker über die Hochzeit von Kanaan berichtet, wo Jesus das Wasser in Wein verwandelt, und zwar in einen Burgunder mit einem vollmundigen Aroma. Aber dann wird es wieder ernst. Franziskus möchte mit einer Schar minderer Brüder durch die Lande ziehen, um zu predigen und die Welt zu verbessern. Papst Innozenz III, in wenig majestätischer Art dargestellt, ist zuerst dagegen, erlaubt es aber später. Jung an Jahren, legt sich Franziskus auf das Totenbett, dabei wünscht er sich von den Mitbrüdern ein fröhliches Lied. Vergnüglich Wer auf die Gedankensprünge und die lebhafte Darstellung einzugehen bereit war, verbrachte einen höchst vergnüglichen Abend. Stefan Kollmuss zog alle Register der Schauspielkunst.Die Gäste dankten es ihm mit herzlichem Applaus.mehr...
Datum: 27.03.2012
Vertrauen in die Zukunft der Kirche
Die Frage nach dem Stand der heutigen Kirche und ihrer Seelsorge beschäftigt viele ernsthafte Menschen. So war es nicht verwunderlich, dass sich trotz bescheidenem Propagandaaufwand gegen 50 Personen im „Klösterli" eingefunden hatten. In den Anlass führte Martin Rusch ein. Er ist Chef der Kerngruppe, sie sich vor einiger Zeit gebildet hat, um das Frauenkloster im Jakobsbad in verschiedener Hinsicht zu unterstützen. Eine interessante Gesprächsgruppe Bereits die Zusammensetzung der Runde war vielversprechend. Anwesend waren Pater Josef Rosenast, Generalvikar des Bistums St. Gallen, Pfarrer Max Fischer, Spiritual des Klosters Leiden Christi, und Schwester Mirjam, die Frau Mutter des Klosters. Weiter beteiligten sich mit Lucia Ledergerber, Marco Sager und Johann Schefer drei Laien, die aktiv in der Kirche von Gonten mitwirken. Das Gespräch wurde geleitet durch Arnold Rusch, Nachbar des Klosters und Jurist. Er verstand es ausgezeichnet, interessante und anregende Fragen zu stellen. Herausforderung für die Christen von heute „Wo liegt für uns der Berg Morija?", diese Frage hatte Josef Rosenast in der vorangegangenen Eucharistiefeier gestellt. Auf dem Berg Morija hatte die entscheidende Prüfung Abrahams stattgefunden (Genesis). Worin liegt die grosse Herausforderung für die Christen von heute? Darauf fielen einige interessante Antworten. Indem wir jeden Tag versuchen, den Glauben zu zeigen und in die Welt hinauszutragen. Indem wir das mit Freude tun, denn das Christentum ist eine Frohbotschaft, sagte Josef Rosenast. Ihm gefällt auch das Wort „Seelsorge" nicht besonders, denn der Glaube soll als Freude und nicht als Last empfunden werden. Schwester Mirjam möchte, das die Kirche besonders die Menschen in einer Notsituation berücksichtigt. Als Christ soll man hinhören und mit dem Herzen dabei sein, wurde eingebracht. Ist die Kirche von heute noch Jesus-gerecht? Wie würde Jesus die Kirche von heute beurteilen? Diese Frage stellte Arnold Rusch. Darauf gab es verschiedene Antworten. Es wurde gesagt, dass die Barmherzigkeit, die Jesus ausgeübt hatte, eine der Aufgaben der Kirche sei. Und es sei nicht zulässig, die katholische Kirche als einzig wahre und richtige darzustellen. Vielmehr solle auf den ursprünglichen Sinn von katholisch als allumfassend zurückgekommen werden. Wird die Frohbotschaft der Kirche vielleicht nur zu schlecht verkauft? Die Richtungskämpfe innerhalb der Kirche seien ganz sicher nicht förderlich. Wir sollten versuchen, die wahren Werte zu erkennen und anzuwenden. Wie wird die Kirche am Leben erhalten? Wer und in welcher Form kann mitwirken, die Kirche zu erhalten?, fragte Arnold Rusch. Jeder Einzelne ist verantwortlich, seinen Beitrag zu leisten, war zu hören. Es werde viel über Priestermangel gesprochen, sagte Josef Rosenast, aber weltweit sei die Priesterzahl wachsend, allerdings nicht in der westlichen Welt. Der Einbezug von Laien sei richtig und notwendig, sei aber noch ausbaufähig, wurde gesagt. In der Diskussion kamen auch die Tendenzen zur Abschaffung der Kirchensteuer zur Sprache. In dieser Richtung war die Diözese St. Gallen in letzter Zeit allerdings bereits tätig. Dort hat man die Leistungen aufgelistet, welche die Kirche auf sozialem und erzieherischen Gebiet einbringt. Diese würden zur Aufgabe des Staates, sollte die Kirchensteuer abgeschafft werden. Hier wurde auch der Begriff Solidarität eingebracht, deren Mangel zu einem der Probleme unserer Zeit geworden ist.mehr...
Datum: 19.02.2012
Selber schuld, wenn das Feuer erlöscht
92 Mitglieder hatten sich am Sonntag Abend in der Mehrzweckhalle Gonten eingefunden. Normalerweise ist die Beteiligung grösser, aber ein Brandfall in Hintergonten hatte viele Feuerwehrmannen eingebunden und als Folge davon ihre Frauen zum „Goome" gezwungen. An der Versammlung aber wurde von einem andern Feuer gesprochen. Das Feuer in uns brennen lassen Präsidentin Maggie Rusch ermunterte dazu, sich einzusetzen. Da wo wir stehen. Mit allen Sinnen. Sich begeistern zu lassen. Ihr anschaulicher Bericht über das vergangene Vereinsjahr zeigte, dass im Vorstand viel Einsatz geleistet wird. Acht Mitglieder wurden durch Vorstandsfrauen besucht für einen hohen runden Geburtstag. Und achtzehn Mitglieder konnten das beliebte Frottiertuch entgegen nehmen mit dem eingestickten Rufnamen ihres Kindes, das im letzten Jahr geboren wurde. Breites Angebot Auch für das kommende Jahr wurde ein reichhaltiges Programm aufgestellt. Einzelne Teile werden aktuell im Pfarrblatt aufgeführt, sie sind aber jederzeit abrufbar im Internet unter www.kath.ch/gonten. Das Angebot erstreckt sich über die verschiedensten Bereiche des Lebens, von den speziellen Gottesdiensten über Besinnungstage bis zu Spielabenden. Auch Kurse sind im Angebot sowie im Juni ein Besuch auf dem Bauernhof von Wetters im Gontenbad. Der Tag steht noch nicht fest, er wird auf das Schlüpfen der Küken ausgerichtet. Das wird spannend werden. Neue Aktuarin Es war kein Wahljahr, aber die Aktuarin Ida Wetter-Fässler hatte ihren Rücktritt eingereicht. Zusätzlich zu einem Blumenstrauss erhielt sie viel Lob für ihren grossen Einsatz. Als Nachfolgerin wurde Karin Ulmann-Manser gewählt. Das innere Feuer soll leuchten und wärmen Es wurden noch einige Anregungen gemacht über Gottesdienste mit grössern Kindern oberhalb des Chrabbel-Tröffs oder für den Einsatz von Helferinnen an der Seilziehmeisterschaft. Und es wurde ein Lob ausgesprochen an die Mütter, die ihre Kinder für Gottesdienste und Prozessionen so schön herrichten. Eine Umfrage ergab, dass der Termin für die GV am Sonntag Abend beibehalten wird. Der Präses Josef Fritsche nahm den Gedanken der Präsidentin auf: Das innere Feuer soll leuchten und wärmen. So geht es zu und her in Gonten In einem gelungenen Sketch äusserten sich vier vereinseigene Frauen über Gonten und seine Eigenheiten. Auf lockere Weise erfuhr man Erstaunliches über das Leben in Gonten. Die Reime stammten aus der Feder der Beisitzerin Claudia Signer, auf Klavier und Handorgel wurden die Gesänge begleitet durch ihre Tochter Katharina.mehr...
Datum: 25.01.2012
Willkommen in Gonten
Bezirk Ruedi Eberle gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Anlass im Roothuus, dem Kulturzentrum von Gonten, durchgeführt werden könne. Mit grossem Interesse folgten die Anwesenden seinen Ausführungen über die Strukturen des Bezirkes. Gonten ist ein gesunder Bezirk mit 30 Gewerbebetrieben, 13 Häusern der Gastronomie und 90 Landwirtschaftsbetrieben. Über 20 Vereine laden ein zur Mitwirkung. Das Touristikangebot ist reich für Wanderungen, Barfussweg, Skilanglauf und Golf. Der öffentliche Verkehr ist angebunden mit den Bahnhöfen Jakobsbad, Gonten und Gontenbad sowie mit dem Publicar. Und Gonten hat die tiefsten Steuern der sechs Innerrhoder Bezirke. Angestrebt wird ein moderates Wachstum. Ruedi Eberle ist gespannt auf die Resultate, welche sich entwickeln können auf Grund der gegenwärtigen Studien über die Zukunft von Gonten. Schule Urban Fässler durfte über ein gutes Schulangebot berichten. Gegenwärtig wird das 1902 gebaute Schulhaus von 106 Kindern besucht, davon 26 im Kindergarten und 80 in der ersten bis sechsten Klasse. Dazu kommen 50 Schüler, die in Appenzell die Oberstufe (Gymnasium, Sekundarschule und Realschule) besuchen. In Gonten steht eine gut eingerichtete Turnhalle zur Verfügung, und ein Mittagstisch wird angeboten mit Mahlzeiten aus der Küche des Altersheims Gontenbad. Kirche Josef Manser konnte seine Sprachkenntnisse in Französisch und Italienisch anwenden, als er die Angebote der Kirche erklärte. Er lud ein zur regen Mitwirkung, besonders auch im Kirchenchor. Der seit einem guten Jahr in Gonten wohnende Pfarrer Josef Fritsche verwies auf die vielen kirchlichen Angebote und lobte die aussergewöhnlich aktive Mitwirkung der Schulkinder in den Gottesdiensten. Musik Zur guten Stimmung trug der musikalische Rahmen bei. Der Geschäftsführer des Musikzentrums Roothuus, Joe Manser, und sein Mitarbeiter Matthias Weidmann spielten mehrere Appenzeller Weisen auf Bass und Hackbrett. Der von Joe Manser geführte Rundgang durch das Roothuus wurde praktisch lückenlos mitgemacht, und der angebotene Imbiss und pro Haushalt ein Exemplar der „Geschichte von Gonten" wurden geschätzt.mehr...
Datum: 25.01.2012
Alle wollen sie Gontner werden
Weit über 200 Personen drängten am vergangenen Sonntag Nachmittag in die Mehrzweckhalle Gonten, um der angebotenen Familienvorstellung beizuwohnen. Es waren zu einem Grossteil Kinder in Begleitung von Vater oder Mutter, die ihrem andern Elternteil beim Musizieren zusehen wollten. Auch ältere Semester waren gut vertreten. Der Gratis-Eintritt sollte seitens der Bürgermusik ein Dank sein für die grosse Unterstützung in der Bevölkerung. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm Zu Beginn waren es die Schlagzeuger, die in Aktion traten beim Aufmarsch der Spieler. Dann wurden fünf Werke geboten, zu denen Katja Broger einige interessante Erklärungen beisteuerte. Die „Glory Fanfare" vermochte die letzte Trägheit zu vertreiben. In „The closest thing to cracy" mit der Schilderung der ersten Liebe, die fast verrückt macht, spielte Sepp Fritsche jun. am Eb-Horn ein perfektes Solo. „The Turris Fortissima" basiert auf Melodien der Heilsarmee mit stürmischem Beginn und Annäherung an Gott als dem Helfer und Freund. Im rätoromanischen „La Sera spe il Lag" wird der Abendstimmung am See eine besonders gefühlvolle Stimme gegeben. „Unter dem Doppeladler" zeigt sich als typisch österreichischer Marsch von Kraft und Herrlichkeit. Sehr vielseitig Unter der Leitung von Thomas Schildknecht setzten die rund 40 Bläser und Schlagzeuger die überzeugende Mischung von anspruchsvollen Melodien und Rhythmen um, wobei auch dem Gefühl der ihm zustehende Raum gewährt wurde. Von den Musikanten ging eine überzeugende Sicherheit aus. Neue Menschen in Gonten Für den unterhaltenden Teil des Abends hat Sepp Fritsche sen. ein munteres Spiel „Werde Gontner" geschaffen, das von besonderer Aktualität ist, weil in Gonten über die eigene Zukunft nachgedacht wird. Der Einwohnerrat von Gonten, bestehend aus zwei Personen, machte sich auf der Bühne Sorgen über die schwindende Einwohnerzahl Besonders der Präsident drückte seine Angst aus, das Schulhaus könnte bald zu gross sein. Ein Inserat in der Zeitung sollte neue Einwohner anlocken. Der Erfolg setzte rasch ein. Bewerber aus aller Welt meldeten sich, aus Afrika und Russland und selbst aus Brülisau und Urnäsch. Die Probleme, die da angesprochen wurden, waren topp aktuell. Im letzten Abschnitt, als die Behörde ihre Gründe für Zusage oder Verweigerung der Aufnahme in die Gontner Gesellschaft darlegte, kamen noch einige politische und menschliche Probleme auf. Die Fantasie und Spielfreude der Darsteller war überzeugend. Laufend eingestreut in die Geschichte traten Musikanten in wechselnder Besetzung auf mit passenden Melodien, vom Stegreif über russische Melodien bis zum Boogie Woogie. Junge willkommen Der Präsident der Bürgermusik, Markus Wettmer, zeigte sich erfreut über den grossen Beifall. In seinen Dankesworten erwähnte er auch die Ausbildner, die die jungen Menschen in die Musik einführen. Neue Mitglieder seien jederzeit willkommen. Am nächsten Samstag Der eigentliche Unterhaltungsabend findet statt am kommenden Samstag 28. Januar mit Beginn um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Gonten. Tombola und Bar stehen bereit, und zum Tanz spielt die Kapelle Holdrio.mehr...
Datum: 25.01.2012
Schlittelplausch nimmt Fahrt auf
Der schwerwiegende Entscheid des Verwaltungsrates, den Skibetrieb am Kronberg aufzugeben, wurde im Lauf des Sommers unwiderruflich umgesetzt: Der Studenlift und der Verbindungslift am Gipfel wurden abgebrochen. Neue Angebote wurden geschaffen, um den beliebten Familienberg auch im Winterhalbjahr für Gäste attraktiv zu erhalten. Schlittler, Schneeschuh- und Winterwanderer, aber auch Skianfänger (bei der Talstation) finden ansprechende Möglichkeiten zu Sport und Spass. Sieben Kilometer Schlittelbahn Als Herzstück des neuen Sportangebotes darf die täglich präparierte Schlittelstrecke bezeichnet werden. Mit 7 km Länge ragt sie aus dem Ostschweizer Angebot heraus. Sie führt vom Gipfel über Scheidegg und Chlepfhütte bis fast zur Talstation in Jakobsbad. Für den guten Zustand der Schlittelpiste wird erheblicher Aufwand getrieben. Zwei Pistenmaschinen stehen jeden Morgen vom Berg und vom Tal her im Einsatz, um eine stabile Unterlage zu gewährleisten. Am Chappelihang ist zusätzlich Handarbeit gefragt, da Schneeverwehungen nur mit der Schaufel korrigiert werden können. Schlitteln ein «Hype» Dass sich der Aufwand lohnt, habe sich am 28. Dezember gezeigt, als ein regelrechter Run einsetzte. Gemessen an der Anzahl Bergfahrten sei dies sogar der zweitbeste Tag des Jahres 2011 gewesen. Bereits seien zu den fünfzig Mietschlitten zwanzig weitere angekauft worden, weil der Vorrat sich allzu früh erschöpfte. «Viele Besucher bringen ohnehin den eigenen Rodel mit», sagt Wyss. Die Bahn vermietet zwei Modelle: den klassischen Davoser und einen etwas wendigeren «Familienflitzer». Selbstredend ist der Betrieb der Schlittelbahn stark von der Schneemenge abhängig. Eine Beschneiung sei nicht vorgesehen aus Kostengründen; für den Kilometer wäre über den Daumen gepeilt eine Million Franken einzusetzen. Erste Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Schlittler den unteren Teil klaglos als Wanderung unter die Füsse nehmen, wenn die Piste nicht zu genügen vermag. Andreas Wyss stützt diese Einschätzung ab auf die Tatsache, dass selbst bei Regen am 29. Dezember der überwiegende Teil der Gäste von der Einzelfahrt auf die Tageskarte umstieg, um weitere Abfahrten zu wagen.Das ist nämlich Teil des Angebots: Bei ungünstigen Verhältnissen bietet sich die Möglichkeit, eine Einzelfahrt zu lösen. Wer sich zum Bleiben entscheidet, zahlt hernach gegen Vorlage des Billetts nur den Aufpreis für die Tageskarte. Winterwanderweg Rund um den Gipfel wird ein weisser Winterwanderweg freigeschaufelt. Dies geschieht ebenfalls täglich, aber in zweiter Priorität, das heisst, sobald die Schlittelpiste frei gegeben ist. Auch ein Wanderweg ins Tal, der mit gutem Schuhwerk problemlos zu begehen ist, wird unterhalten. Mit Ausnahme von drei Stellen, die als Engnisse keine andere Möglichkeit bieten, ist er von der Schlittelpiste deutlich abgesetzt, um die Unfallgefahr zu minimieren. Mit Notzäunen und Schranken wird zusätzliche Sicherheit geschaffen. Im Bereich des recht steilen Chappelihangs ist bei regem Betrieb ein Patrouilleur stationiert, dessen Anweisungen zu beachten sind. Schneeschuhwandern Für Schneeschuhwanderer werden Korridore empfohlen, vom Kronberg zur Schwägalp oder entlang der Schlittelpiste zur Chlepfhütte und weiter ins Gontenbad oder von der Scheidegg über Wasserschaffen und Chlosterspitz bis Appenzell. Appenzellerland Tourismus gibt eine Karte zum Winterangebot heraus, die auch Verhaltensregeln und Empfehlungen für Tourengänger enthält. Es wird auf grösstmögliche Schonung des Wildes hingearbeitet, geschützte Lebensräume sind zu meiden. Kronberg Snowland Beim Kronberg Talrestaurant wurde das Skiparadies für die Kleinen erweitert. Es bietet neben dem herkömmlichen Ponylift auch einen Schnurlift für Snowtubing sowie ein Skikarussell, eine Wellenmulde und verschiedene Figuren - kurz alles für die ersten Skiversuche. Zusammen mit dem reichlichen Parkplatzangebot und dem Talrestaurant ein idealer Ort für vergnüglichen Wintergenuss. Trotz allem ein Kiosk Am erwähnten Spitzentag sei die eher bescheidene Dimension des Talrestaurants gerügt worden, räumt Andreas Wyss ein. Vorab bei schlechtem Wetter sei diese Kritik wohl hinzunehmen. Wann immer die Plätze auf der Terrasse genutzt werden können, entschärfe sich die Situation. Andernfalls gebe es ja weiterhin die Möglichkeit, ins Bergrestaurant auszuweichen für längere Pausen. Das Talrestaurant wurde als Kiosk mit Sitzplätzen konzipiert und soll sich in dieser Funktion bewähren. Das kulinarische Angebot sei jedenfalls sehr gut angekommen bei den Gästen. Getränke werden - auch in Familiengrösse - zu fairen Preisen angeboten, und die Palette an Snacks mit Pommes frites und Wienerli ist bei Kindern sehr begehrt. Senioren halten sich dieweil eher an das ansprechende Kaffee- und Kuchensortiment. Appenzeller Volksfreundmehr...
Datum: 25.01.2012
Florian Walser neuer «Roothuus»-Leiter
Sein Nachfolger wird Florian Walser (*1965), Mitglied des Tonhalleorchesters Zürich. Er war auch Mitarbeiter bei der Herausgabe der Volksmusiksammlung Hanny Christen, Gründer der Streichkapelle «D'Sagemattler» und Initiator der «Stubete am See», Festival für neue Schweizer Volksmusik in der Tonhalle Zürich. Zehn Jahre Aufbauarbeit Nach zehn Jahren Aufbauarbeit gibt Joe Manser die Leitung des von ihm initiierten Zentrums für appenzellische Volksmusik auf Ende August 2012 ab. Der Stiftungsrat hat mit Bedauern von der Demission Kenntnis genommen. Joe Manser hat sich überaus grosse Verdienste um die Konzeption, den Aufbau und die Leitung des Zentrums im Gontner «Roothuus» erworben: Er hat der Appenzeller Volksmusik im «Roothuus» in Gonten eine Heimstätte geschaffen, in der historische Notensammlungen zusammengeführt, dokumentiert, ediert und damit die Quellen der appenzellischen Volksmusik für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mit periodischen Beiträgen in der Fachpresse und mit einem umfangreichen Publikationsprogramm hat er der Appenzeller Volksmusik weit über die Schweizer Grenzen hinaus eine hohe Bekanntheit verschafft. Mit Führungen durch das «Roothuus», seinen Sammlungen historischer Instrumente, Noten, Tonträger und umfangreicher Bibliothek, mit wissenschaftlichen Veranstaltungen und Workshops sowie der «Singlosi» in Gonten hat er das Interesse an der appenzellischen Volksmusik nachhaltig belebt, die Vernetzung mit Volksmusikzentren im In- und Ausland, ausgedehntes Vortragswesen und mediale Auftritte genutzt, um das «Roothuus» klar als Kompetenzzentrum für die Appenzellermusik zu positionieren.Die appenzellische Volksmusik ist Joe Manser zu grossem Dank verpflichtet. Seine grossen Verdienste werden im Herbst anlässlich einer Abschiedsveranstaltung in Gonten in gebührendem Rahmen gewürdigt. Florian Walser Als Nachfolger von Joe Manser hat der Stiftungsrat der Stiftung Zentrum für Appenzellische Volksmusik Florian Walser gewählt. Florian Walser wurde in Zürich und Basel von Heinz Hofer und Hans Rudolf Stalder zum Klarinettisten ausgebildet. Während seines Studiums trat er ins Tonhalle-Orchester Zürich ein, wo er seit 21 Jahren tätig ist. Er engagierte sich früh in Kulturkommissionen und als Selbstveranstalter, woraus die Chällerkonzerte in Dietikon und in enger Zusammenarbeit mit den Benediktinerinnen die Gründung der Pfingstkonzerte und der Silvesterfeier im Kloster Fahr hervorgingen. Zusammen mit dem Schweizer Oktett machte er sich einen Namen als Arrangeur von klassischen und volksmusikalischen Werken. Dabei entstanden die CDs «Heimwärts», «Verliebt i Züri» und «Marchstei». Als Mitarbeiter bei der Herausgabe der Volksmusiksammlung Hanny Christen kam er intensiv in Kontakt mit alten Schweizer Volksmusikquellen. 2010 edierte er die 63 Sagemattler-Tänze (1887) und 2011 die 50 ländlichen Tänze von Ferdinand Lötscher (1880). Für diese Musik gründete er die Streichkapelle «D'Sagemattler» und die Blechkapelle «eifachs.ch». Mit diesen beiden Besetzungen lässt er die vergessene Tanzmusik des 19. Jahrhunderts aufleben. Mit der «Stubete am See» gewann er den Wettbewerb «Echos» von Pro Helvetia. Dieses Festival für neue Schweizer Volksmusik in der Klassikhochburg Tonhalle findet alle zwei Jahre unter seiner Leitung statt. Mit Florian Walser übernimmt ein klassischer Berufsmusiker mit hoher Professionalität die Leitung des «Roothuus» Gonten. Der Stiftungsrat ist überzeugt, in Florian Walser eine Persönlichkeit gefunden zu haben, die dem «Roothuus» und dem Zentrum für Appenzellische Volksmusik eine Perspektive verleiht, die auf dem von Joe Manser gelegten soliden Fundament stehend der appenzellischen Volksmusik neue Horizonte weisen kann. Wir danken Joe Manser für seine unschätzbaren Dienste und wünschen Florian Walser viel Erfolg. Druckerei Appenzeller Volksfreund Engelgasse 3 9050 Appenzell T +41 71 788 30 00 admin@dav.chmehr...
Datum: 25.01.2012
Kirchenchor Gonten in guter Form
Wie es sich in den letzten Jahren bewährt hat, wurde die Hauptversammlung vom vergangenen Freitag mit dem Nachtessen eröffnet, Dessert und Kaffee folgten nach den statutarischen Geschäften. Engel als Singstützen Die Präsidentin Luzia Fässler konnte im Saal der „Krone" 28 Personen begrüssen. Ein einziges Mitglied hatte sich entschuldigen müssen. In ihrer Einführung kam sie auf den Benediktinerpater Anselm Grün zu sprechen, der gesagt hat, dass die Engel unsere Seele zu Gott anheben wollen. Indem wir singen, machen wir die in uns liegende Freude erfahrbar. Im vergangenen Vereinsjahr 2011 stand der Chor 57 Mal im Einsatz, davon 43 Proben und 14 Auftritte. Ehrend gedachte der Verein der Verstorbenen Emil Neff, Mitglied während 46 Jahren, und Pater Albert Breitenmoser, Präses von 1988-1999. Vorstand bestätigt Nach der Ebbe infolge des Vereinsausflugs nach Solothurn 2010 nimmt die Kasse wieder Form an. Einem schönen alten Brauch folgend sind dem Kirchenchor auch wieder Testate zugekommen. Austritte waren nicht zu vermerken, hingegen konnte eine neue Altistin aufgenommen werden und eine weitere Altistin steht bereit. Der Vorstand stellte sich ein weiteres Mal zur Verfügung und verbleibt in der Besetzung von Luzia Fässler (Präsidentin), Hedi Gmür (Aktuarin), Markus Walzthöny (Kassier) und den beiden Rechnungsrevisoren Johann Schefer und Marlis Manser. Aktives Mitwirken Verschiedene Mitglieder setzen sich dafür ein, dass der Vorstand so weit es geht entlastet wird. So führt Anita Lieberherr die Präsenzkontrolle und verwaltet die Musikalien, Marlis Manser ist besorgt, dass kein Geburtstag vergessen geht und nach jeder Probe ein Einkehrlokal bereit steht. Gleich zehn Mitglieder konnten ausgezeichnet werden für fünf oder weniger Absenzen. Eine gute Stimmung Der Dirigent Bruder Karl Bauer hat auch für das neue Jahr verschiedene Pläne. Einer der Höhepunkte wird die Primizfeier von Sebastian Wetter am 16. September 2012 in Gonten sein. Über den Zusammenhalt im Chor konnte er sich nur rühmend äussern. Ohne Wenn und Aber werden seine Ideen aufgenommen und umgesetzt. Begeisterung könne aber nicht ständig auf dem Höchstpunkt gehalten werden, da komme im Chor das Bewusstsein für Pflicht, Zuverlässigkeit und Verantwortung dazu. Noch nie während seiner zehnjährigen Tätigkeit in Gonten musste er eine Probe ausfallen lassen wegen schlechter Beteiligung, wie ihm das in der Praxis schon passiert sei. Pfarrer Josef Fritsche, Präses, sprach die Aufgabe des Kirchenchors an als Beitrag zur Mystik im Gottesdienst. Er zitierte Karl Rahner, der festgestellt hat, der Christ der Zukunft müsse ein Mystiker sein. Der Chor erfülle seine Aufgabe, wenn er dazu beitrage, dass die Gläubigen den Zugang zu Gott suchen und finden.mehr...
Datum: 28.12.2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten
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Datum: 16.12.2011
Danke! Es war eine gute Zeit.
Ende Jahr geht im „Löwen" Gonten ein wichtiger Abschnitt zu Ende. Der Chef hat (schon vor einiger Zeit) sein Pensionsalter erreicht und möchte sich etwas entlasten. Daher wird als erster Schritt per Ende Jahr das Backen von Brot eingestellt. Klein- und Süssgebäck will er aber weiterhin herstellen für den Laden und das Restaurant, die weiter in Betrieb stehen. So sind gefüllte Biber und die Hausspezialität „Schloozi-Flade" weiterhin erhältlich wie auch das breit geliebte Frühstück im Restaurant. Durch die Neuausrichtung ergibt sich eine kleine Änderung der Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag geschlossen. Die übrigen fünf Tage geöffnet von 08.30 bis 18.00 Uhr.mehr...
Datum: 16.12.2011
Ein ungemein liebenswürdiger Adventsmarkt
Am Mittag zeigte sich das Wetter noch nicht in seinem Glanze. Ein leichter Regen netzte die Landschaft, und die dunklen Wolken über der Petersalp wollten nichts Gutes verheissen. Aber bald hellte es auf, und am Schluss konnte der Samichlaus trockenen Fusses auftreten. Gute Mischung des Angebotes Die Waren an den 27 Verkaufsständen boten ein breite Auswahl. Die Grosszahl der Anbieter stammte aus dem eigenen Bezirk, wenige Auswärtige ergänzten die Vielfalt. Die Frauengemeinschaft bot praktische Strickwaren an, darunter süsse und topaktuelle Pulswärmer. Zwei Schülerinnen führten selbstgefertigte Süssigkeiten und Badesalze, zwei junge Schwestern Selbstgeschneidertes, darunter Edelweisshemden für die allerkleinsten Sennen. Kunstvoll geschaffene Krippen und Figuren sowie Holzwaren und bemalte Karten weckten eigentliche Begeisterung. Auch die Kirche war vertreten mit Angelika vom Klösterli und Kosmetika für die Entwicklungshilfe in Ecuador. Raclette und Glühwein erweiterten das Angebot. Viel musikalischer Hintergrund Die Dorfvereine hatten sich einbeziehen lassen. Die Böscheli-Buebe sangen weihnachtliche und sennische Lieder, das Goofechörli trat mehrstimmig an, und die Jungbläser der Bürgermusik Gonten boten mehrfache Muster ihres breiten Könnens. Samichlaus du guete Maa Als um halb Sechs der Samichlaus in grosser Begleitung und mit riesigen Säcken voller Esswaren auftrat, war die Zahl der Kinder überwältigend. Sie scharten sich um den Heiligen und lauschten seiner Geschichte. Die Kleinsten durften ihre Sprüchli aufsagen, die sie zum Teil im Kleinkindergarten eingeübt hatten. Es war eine bezaubernde Stimmung.mehr...
Datum: 24.11.2011
Tränen der Rührung oder Lachtränen
«Oosägelig schö» sind die Vechschauen im Appenzellerland. Etwas vom Eindrücklichsten das es hierzulande gibt. Damit verbunden sind Herbststimmung, Heimatliebe, Trachten und Gesang.Diese Zutaten gehören auch zu den beiden diesjährigen Unterhaltungsabenden des Chrobeg-Chörlis Gonten unter dem Titel «En Vechschautag». So festlich wie an den Schau-Tagen ist auch die Bühne in der Turnhalle Gonten geschmückt. Die knapp zwei Dutzend Männer des Chors stellen sich vor der stimmungsvollen Kulisse auf und geben wunderschöne Rugguusseli und Jodellieder zum Besten.Dirigent Walter Neff ist ein grosser «Schau»-Fan, er hilft jeweils als Sänger beim «Öberefahre». So wundert es nicht, dass er die passende Konzertliteratur für die grossen Unterhaltungsabende fand. Berührende Rugguusseli Die Turnhalle war bis auf den allerletzten Platz besetzt. Das Publikum war begeistert. Mit anrührender Intensität sangen die Männer die traditionellen Ruggusseli. Das Chrobeg-Chörli vereint zahlreiche Gesangstalente. Nicht weniger als ein halbes Dutzend Vorsänger brillierten mit ihren klaren Stimmen. Die Einstimmung gelang dem Chor berührend mit dem Jodellied «Bärgmorge» von P. Müller-Egger. Zwischen den Strophen erklangen die Jodelpassagen innig wie Choräle.Abwechselnd zu den traditionellen Rugguusseli, die der Chor so eindringlich sang, dass die Klänge im Raum vibrierten, und den stimmigen Jodelliedern trat die Gastformation aus Finsterwald im Entlebuch auf. Das Brüderpaar Ruedi und Jules Renggli sang zur Akkordeonbegleitung lustige Lieder über ein Knechtli oder über den Ueli, der gerne verhocket und zu schnell fährt und sich schliesslich bei der Polizei bewirbt. Sie lobten das Musikantenleben und besangen die romantischen Sterne. Als Zugabe präsentierten sie mit ihren hellen Stimmen ein lüpfiges Jodellied über einen «Chrüütermaa» - passend zum Geschenk das sie bekamen: je eine Flasche Appenzeller «Zaubertrank». Bildhafte Lieder Das Chrobeg-Chörli erntete für seine Naturjodel, die sie einmal mit einem Schellenspiel und einmal mit Talerbecken begleiteten, bald einmal Bravo-Rufe. Ebenso gut gefielen den Zuhörenden die Lobgesänge auf die Heimat wie «Mis Deheime», die bildhaften Lieder «Vechschau-Morge» und «Appezölle bliibe» von Dölf Mettler, der mit zahlreichen Delegierten befreundeter Chöre im Publikum sass, und der freche zweideutige «Muni-Jodel», zu dem Alex Eugster die Musik geschrieben hat.Der Chor hat die Stücke sehr sorgfältig einstudiert, mit leisen und kräftigen Passagen, in schönen Harmonien und jedes Wort so präszis gesungen, dass man es auch auf den hintersten Plätzen verstand.Turbulentes Theaterstück Durch das Programm führten Walter und Nadja, zwei frischfröhliche «Trachtegoofe», mit gereimten Worten. Nicht fehlen durften auch ein paar deftige Witze. Noch viel mehr zu lachen hatten die Gäste beim Theaterstück «Bäre uf de Alp» nach der grossen Pause.Eine Bauernfamilie präsentierte sich auf der Bühne: Die Mutter - bärbeissig, mit Zahnlücke - schiesst mit ihrer Flinte am liebsten bunte Riesenvögel vom Himmel. Der Vater - knorrig, mit Vollbart und dem Schnaps zugetan - aromatisiert seinen Alpkäse mit Lendauerli-Back. Die beiden Söhne sind fantasievolle Spitzbuben. Sie alle schlagen sich mit einem überkandidelten deutschen Eventmanager herum.Bären sind auf der Alp gesichtet worden. Das lockt eine langbeinige welsche Journalistin auf den Plan. Nach turbulentem Hin und Her, ohrenbetäubenden Schüssen und Schimpftiraden landet der Piefke mit einer Kugel im Allerwertesten auf dem «Operationstisch» in der guten Stube. Die rassige «Vechdokteri» muss Hand an ihn legen.Die Schauspieler agierten mit einer rechten Portion Slapstick und viel Temperament. Das Publikum lachte Tränen ob der turbulenten Verwicklungen, die Marcus Fritsche den Appenzeller Verhältnissen und dem Sprachgebrauch angepasst und mit etwas politischer Aktualität gespickt, inszeniert hat. Nach Mitternacht klang der Abend in der Jodlerbar aus oder auf der Tanzfläche, zur Musik der Kapelle Echo vom Schwendetal. Am nächsten Samstag wird der bunte Unterhaltungsabend wiederholt: Als Gastformation tritt das Jodelquartett «Aberot» aus Frutigen auf; zum Tanz spielt dann «de Baazli mit sine Kollege» auf.mehr...
Datum: 24.11.2011
Gitarrenmusik und Tanz im 19. Jahrhundert
Das Heft trägt die Nummer 105 und den Titel: „Ond s Tanze, das halte mer för kä Sönd". Der Titel ist natürlich angelehnt an die Zeit, wo die innerrhodische Obrigkeit und die Kirche immer wieder angehen mussten gegen die Spiel- und Tanzfreude des Volkes. Verstaubte Dokumentationen Als Christoph Jäggin begann, sich der Aufgabe zu stellen, war er nicht auf grosse Funde gefasst. Er musste davon ausgehen, dass die Gitarre vorwiegend als Lern- und Begleitinstrument angewandt wurde, worüber normalerweise keine Beweise vorliegen. Aber auf seiner intensiven Suche stiess er immer wieder auf einzelne Teilchen, die sich zusammenfassen liessen. Es waren Schulhefte auf dem Dachboden eines Archivs oder einzelne Noten, die zum Vorschein kamen. Und es gab einzelne Sammlungen, die im Verborgenen lagen, wie die von Josepha Broger (Böhlmeedl aus Gonten), von Frida Edelmann (Lichtensteig) oder von Ferdinand F. Huber (St. Gallen). Gitarre im Appenzellerland Im Appenzellerland bestand lange Zeit die Ansicht, dass die Streichinstrumente zusammen mit dem Hackbrett tonangebend seien für die Musik. Dass die Gitarre kaum zur Kenntnis genommen wurde, hat wohl den Grund darin, dass sie vor allem als Begleitinstrument beim häuslichen Gesang eingesetzt war. Darüber aber fehlten die Dokumentationen weitgehend. Hier eine Foto, dort ein Notenblatt für Anfänger oder eine Notiz in der Zeitung. Christoph Jäggin verstand es am Mittwoch ausgezeichnet, auf anschauliche und teils amüsante Weise seine Forschungsarbeit zu schildern. Lebendige Darstellung Die Ausführungen von Christoph Jäggin wurden begleitet von klingenden Beispielen aus dem neuen Heft. Er selber zusammen mit eingebrachten Gästen trugen Werke aus der Schrift vor. So waren Solostücke für Gitarre zu hören, aber auch weitere Zusammensetzungen mit Gitarre und Geige oder Gitarre mit Geige und Hackbrett. Die grösste Besetzung bestand aus zwei Geigen, Gitarre, Hackbrett, Oboe und Bass. 75 Seiten Auf 75 Seiten sind interessante Texte und eine breite Auswahl von Noten aufgezeichnet. Das Werk, das erste seiner Art, dürfte auf grosses Interesse stossen. Es kann im Roothuus Gonten bezogen werden. Am Einführungsabend war auch der Stiftungsrat des Zentrums für Appenzellische Volksmusik prominent vertreten. Anwesend, schon während des Tages, war auch ein Fernsehteam. Unter www.art-tv.ch kann nachgelesen werden, welche Eindrücke mitgenommen wurden. Natürlich entwickelte sich nach dem Programm noch eine Losi, an der sich auch anwesende Gäste an die neu publizierten Stücke heranwagten.mehr...
Datum: 24.11.2011
Hackbrett-Schweiz war zu Gast im Roothuus Gonten
Der Verband mit seiner Lust nach Öffnung hat in Gonten im Zentrum für Appenzellische Volksmusik einen willigen Ort gefunden für die angestrebte Stobete. Bereitwillig wurde das Haus zur Verfügung gestellt, und bei der Spielfreude hierzulande war es nicht verwunderlich, dass sich viele Einheimische zum Horchen und Mitspielen einfanden. Zuerst die Roothusmusig Zur Einführung spielte allerdings die Roothuusmusig. Das ist eine Gruppe um Matthias Weidmann, Musiklehrer und Teilzeitbeauftragter im Roothuus. Er selber spielt meistens Cello, dazu gesellen sich Schüler von ihm auf Instrumenten, die zur Appenzeller Musik gehören. Am Freitag spielte auch Bettina Benz von der Familienmusik „Kalöis". Diesen Sommer war sie mehrere Monate im Roothuus beschäftigt mit der Aufarbeitung des sich im Roothuus befindlichen Nachlasses von Johann Manser. Lebendiges Hackbrett Schweiz Der Vizepräsident des Verbandes, Urs Bösiger, hatte mehrere Spieler mit ihren Instrumenten mitgebracht. Sie boten eine breite Auswahl von Kompositionen in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Mal in kleiner Besetzung mit Geige, Hackbrett und Bass, dann bis zu zwölf Spielern, davon acht am Hackbrett und begleitet von Geige, Cello, Bass und Klavier. Dass sich Gäste und Einheimische in der Darbietung zusammenfanden, war nicht anders zu erwarten. Das Roothuus war erfüllt von Wohlklang. Trennwand geöffnet Der Musikgenuss im ersten Obergeschoss hat sich übrigens gesteigert durch eine bauliche Massnahme. Die Wand zwischen der Stube und dem Vorraum, wo die Toggenburger Orgel untergebracht ist, wurde durchbrochen. Nun ist der Durchblick frei und der Zustand wieder hergestellt, wie er wohl in der ursprünglichen Baute war. Konzert in Bühler Es gibt auch ein Hackbrett Jugendorchester Schweiz. Dieses tritt in der evangelischen Kirche Bühler auf am Sonntag 27. November 2011, 17.00 Uhr, organisiert durch die Lesegesellschaft Bühler.mehr...
Datum: 16.11.2011
Aufhebung Quartierplanung "Jakobsbad"
Inserat Aufhebung Quartierplanung "Jakobsbad" Reglement_QP_Jakobsbad QP_Jakobsbadmehr...
Datum: 15.11.2011
Neuer Pfarrer für katholisch Urnäsch-Hundwil
Die katholische Seelsorge in Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden ist im Umbruch. Der Priestermangel hat dazu geführt, dass nicht mehr jede Kirchgemeinde mit einem eigenen Pfarrer versorgt werden kann. So wurden Seelsorgeeinheiten geschaffen. Bisher von Gonten aus betreut Schon lange hatte die Pfarrei Urnäsch-Hundwil mit ihrer Kirche in Zürchersmühle keinen eigenen Pfarrer mehr. Seit fast 30 Jahren war der Pfarrer von Gonten zuständig für die Seelsorge. Mit der Schaffung von Seelsorgeeinheiten ist nun der ganze innere Landesteil Innerrhodens in Appenzell zusammengefasst. Eine neue Struktur erhält auch das Appenzeller Hinterland. Ab 2012 wird dort eine neue Seelsorgeeinheit geschaffen mit der Zusammenlegung der bisherigen zwei Pfarreien Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn und Urnäsch-Hundwil. Zum zuständigen Pfarrer mit Sitz in Herisau hat der Bischof von St. Gallen kürzlich Reto Oberholzer ernannt, bisher im Seelsorgeverband Niederhelfenschwil-Lenggenwil tätig. Eine zuversichtliche Feier Der Gottesdienst vom letzten Samstag in der Kirche Zürchersmühle war besonders aufmerksam gestaltet. Schulkinder unter der Regie der Katechetin Luzia Fässler trugen Gebete und Denkanstösse vor, Tanja Rechsteiner spielte auf der Orgel und Rahel Nef am Hackbrett. Am Altar zelebrierten der neue Pfarrer Reto Oberholzer, der für Urnäsch nicht mehr zuständige Dekan Stephan Guggenbühl aus Appenzell und der Vertreter der Seelsorge Herisau, Norbert Hochreutener. „Ich möchte ein Diener an der Freude sein" Diese Worte sprach der neue Pfarrer Reto Oberholzer aus. Er ist zuversichtlich, dass die ihm anvertraute Gemeinde bereit ist, mit ihm den guten Weg zu gehen. Im Evangelium war die Rede gewesen vom reichen Mann, der seinen Dienern viele Talente zur Verwaltung überlassen hatte. Reto Oberholzer ermunterte die Gläubigen, ihre Talente zu entfalten und zu nutzen im Dienste an einer solidarischen Kirche und am Nächsten. In seiner Predigt mahnte Stephan Guggenbühl, wir selber sollen zum Reich Gottes werden. Natürlich brauche es Strukturen in der Kirche, aber immer wieder müsse die Frage gestellt werden, was Jesus nun in dieser Situation gewollt hätte. Dank an die Pfarrei Gonten Im Verlauf der Feier erhielt die Pfarreibeauftragte Alice Zogg viel Lob für ihre anspruchsvolle Tätigkeit während der langen Übergangszeit. Ein grosser Dank wurde ausgesprochen an die Pfarrei Gonten für den langjährigen Einsatz und das gute Einvernehmen. Besonders erwähnt wurde die über Jahre gepflegte Zusammenarbeit zwischen den katholischen Seelsorgern aus Gonten und den evangelischen Pfarrherren von Urnäsch. Ein Beispiel getätigter Ökumenemehr...
Datum: 15.11.2011
Die Hausorgel als Star im „Roothuus"
Das Roothuus Gonten, Zentrum für Appenzellische Volksmusik, ist in seinen Grundlagen gesichert. Der Betrieb wird getragen durch die Kantone AI, AR und SG und den Bezirk Gonten. Der Spielraum ist allerdings bescheiden, und so wurde vor sieben Jahren der Gönnerverein gegründet. Dieser soll etwas Luxus in den Betrieb bringen, indem da ein Apéro ausgerichtet wird, dort Beiträge geleistet werden können an eigene Publikationen oder Anschaffungen, wie beispielsweise im vergangenen Jahr beim Kauf der Toggenburger Hausorgel. Ehrung für Emil Neff Die Traktanden der Hauptversammlung waren rasch erledigt. Die Jahresrechnung mit einem kleinen Gewinn wurde genehmigt. Aus dem Vorstand lagen keine Demissionen vor, so dass er bestätigt werden konnte mit Erwin Sager (Bühler) als Präsident, Brigitte Schmid (Waldstatt) als Kassierin, Barbara Giger als Aktuarin und weitern Mitgliedern. Ehrend gedachte der Präsident des im September verstorbenen Emil Neff, der sich mit grossem Eifer eingesetzt hatte für die Erhaltung der Baute Roothuus und deren Einrichtung als Musikzentrum. Sein unerschütterlicher Glaube an die gute Sache habe einen entscheidenden Beitrag geleistet an das Zentrum und seine Stellung als wichtiges Kulturgut. Lebhafter Betrieb in Gonten Joe Manser, Geschäftsführer des Musikzentrums, konnte über ein reges Jahr im Roothuus berichten. Bis jetzt wurden nebst Einzelpersonen 32 Gruppen geführt. Für das nächste Jahr ist die Neuauflage der Publikation „Altfrentsch" vorgesehen, die vergriffen ist und heiss verlangt wird. Und die „Ratzliedli för en Hosesack" wurden bereits 4'000 Mal verkauft. Dass Joe Manser wegen Überschreitung der Pensionsgrenze seinen Rücktritt eingereicht hat, war der Wermutstropfen des Abends. Ein reiches Musikprogramm Der geschäftliche Teil war eingerahmt mit viel Musik, wobei als Hauptinstrument die Hausorgel fungierte. Sie wurde gespielt von Johann Manser, Joe Manser und Elisabeth Sager, der Gattin des Präsidenten. Die Begleitung war äusserst vielschichtig. Einmal waren es die zwei Alphornbläser Daniel Fritsche und Aurel Wyser, dann die Mundharmoniker Giftsäck Teufen oder das Akkordeon der Kassierin Brigitte Schmid. Auch Hackbrett und Kontrabass begleiteten, und mit der Violine beteiligte sich Präsident Erwin Sager. Zum abschliessenden „Maienfest" vereinigten sich alle anwesenden Musiker und spielten zusammen, wie wenn sie es eingeübt hätten. Nächste GV Die nächste Hauptversammlung des Gönnervereins ist bereits festgesetzt auf Freitag 16. November 2012 im Roothuus Gonten. Neumitglieder sind willkommen.mehr...
Datum: 30.10.2011
Die Zither als häusliches Instrument
Erika Koller konnte im Roothuus Gonten gegen 50 Gäste begrüssen. Sie war es auch, die vor einigen Jahren auf dem Estrich der „Steig" eine Zither und Notenmaterial der Grossmutter gefunden hatte und sich zum Erlernen des Instruments anregen liess. Jetzt führt sie die Gruppe an, die als Duo oder Trio auftritt und junge Spielerinnen in das Instrument einführt. Zither Kurse Das Konzert vom Dienstag war eher dem Zufall zuzuschreiben. Gegenwärtig ist Paolo Imola aus Bern-Belp in unserer Gegend beschäftigt mit Zither-Kursen. So konnte er sich für einen Konzertabend einbinden lassen. Heimatliche Lieder Das Programm enthielt viel heimatliche Lieder und Tänze, wie sie offensichtlich hier vor rund hundert Jahren im privaten Kreis auf der Zither gespielt worden sind. Von Josef Peterer „Gehrseff" und Ignaz Dörig „Ackergnazi" sind Melodien erhalten, die sie für die Zither gesetzt haben. Mehrheitlich sind die Töne ruhig und gemächlich gehalten, wie es vom Instrument her gegeben war und auch im Kreise von Familie und Freunden geschätzt wurde. Beim Konzert vom Dienstag wurde allerdings auch ein Ausflug in fremde Gefilde gemacht mit einem Rag aus den USA, einem Medley mit bekannten Filmmelodien und einem heftigen alten englischen Tanz.. Wechselnde Besetzungen Der Konzert erhielt seine zusätzliche Abwechslung durch die verschiedenen Zusammensetzungen. Mal spielte das bestandene Trio oder das Duo um Erika Koller, dann die drei Nachwuchsspielerinnen. Paolo Imola beteiligte sich vielfältig als Solist, im Mitspiel, aber auch zusätzlich zur Zither an Hackbrett und Klarinette. Das Publikum verdankte die Darbietungen mit herzlichem Applaus und erhielt sogar eine Zugabe. „Jo, ee Stöckli chöned me no".mehr...
Datum: 30.10.2011
Webcams am Loipehöttli Gonten
45 Personen fanden sich im Saal der Krone ein, was als gut bezeichnet werden kann. Registriert sind 1900 Mitglieder. Eine gute Saison Präsident Walter Motzer konnte von einer guten Saison berichten. Sie begann am 26. November 2010 und endete am 28. Februar 2011. Dazwischen wickelte sich der Winter häppchenweise ab mit dem Höhepunkt zwischen Weihnacht und Neujahr. So konnten im Wachshöttli 68 Betriebstage verbucht werden. Als Hit erwiesen sich die auf die letzte Saison hin weitgehend erneuerten Ausrüstungen. Die Mieter schätzen das attraktive Angebot an Skiern und Schuhen. Beiträge bleiben Die Jahresrechung 2010/2011 per 31. August schliesst mit einem kleinen Vorschlag ab und wurde genehmigt Die Beiträge für die Langläufer verbleiben auf der bisherigen Höhe wie auch die Mietgebühren für die Ausrüstungen, die bewusst bescheiden gehalten sind. Wahlen waren keine vorzunehmen, so verbleibt der bisherige Vorstand mit Präsident Walter Motzer weiterhin im Amt. Gonten im Blickfeld der Welt Verschiedene Angebote wurden gut besucht und sollen beibehalten werden. Besonders beliebt waren die gratis angebotenen Schnupperkurse, die mit Beginn am 17. Dezember auch in der kommenden Saison an mehreren Tagen durchgeführt werden. Die einzelnen Daten sind im Internet abrufbar unter www..loipe-gonten.ch. Unter der gleichen Adresse sind auch die Schnee- und Wetterverhältnisse einsehbar, die der Präsident persönlich laufend auf den neuesten Stand bringt. Eine Vertreterin des Ski-Club Gonten dankte dem Loipe-Club für die Durchführung des Appenzellischen Tunerskitages, dessen nächste Auflage bereits auf den 14. Januar 2012 wieder in Gonten angesetzt ist. In diesen Tagen werden die Installationen ausgeführt für zwei Webcams, die am Loipehöttli angebracht werden, damit die ganze Welt Einblick nehmen kann in die landschaftliche Schönheit und das Treiben rund um das Wachshöttli. Ebenfalls in den nächsten Tagen soll die neue Rolle geliefert werden, die angeschafft wird zur Präparierung der Winterwanderwege, die nicht gespurt sondern gewalzt werden. Zu Dank verpflichtet Das Loipennetz in Gonten geniesst einen ausgezeichneten Ruf und darf auf grosse Unterstützung zählen. So konnte Walter Motzer seinen Dank aussprechen an die JO-Leiterinnen Luzia Rechsteiner und Regula Neff, an die Ski-Lehrerinnen Priska Lämmler und Doris Müller, an die Höttli-Betreuerinnen Cilia Huber mit Tochter Martina, und an den einsatzfreudigen Paul Manser-Fuchs. Ein besonderer Dank ging an die Landwirte, welche die Führung der Loipen über ihr Anwesen erlauben.mehr...
Datum: 30.10.2011
Eine richtige „Losi"
Der Grundgedanke lag darin, in jeder der vier Gaststätten eine Formation auftreten zu lassen, dann war das Publikum eingeladen, zu zirkulieren. Es lag wohl am regnerischen Wetter, dass sich der letztgenannte Punkt nur in bescheidenem Rahmen entwickelte. Unterschiedliches Publikum Im Bären sang das Doppelquartett Pfiifestier Dass sich das Leben in den verschiedenen Lokalen unterschiedlich abspielen würde, war vorauszusehen und auch gewollt. In Bären sang das Doppelquartett Pfiifestier. Die gepflegten Gesänge erfreuten die Gäste beim Genuss ihres Abendessens, aber ein Mitsingen war eher nicht zu erwarten. Irgendwann aber kramte doch eine auswärtige Besucherin die „Ratzliedi för en Hosesack" von Joe Manser aus der Tasche und stimmte an. Im Café Rössli wechselten sich die Gäste recht oft ab. Das Alpstee Quartett unter Markus Dörig brachte eine gute und gelöste Stimmung ein. Alpstee-Quartett im Rössli Reges Mitsingen In der Krone war, zufällig oder auch nicht, das Jugendchörli Lütisburg anwesend. Im Edelweisshemd, begleitet von der mitgebrachten Gitarre, wurden einige frische Lieder gesungen. Eingesetzt aber war die Jodelgruppe Hirschberg, die mit ihren Liedern die Gäste voll einzubeziehen vermochte. Aber die Besucher waren auch von sich aus aktiv und brachten ihre Ideen ein. Und als die Jodelgruppe „Mis Appezöllerland" von Dölf Metter anstimmte, war nicht eine einzige Enthaltung festzustellen. Im Mühleggli darf die Stimmung als hervorragend bezeichnet werden. Da gab es keine Pausen. Kaum war der letzte Ton vom „Bindli-Schuppl" mit Jonny und Beni verklungen, setzten die Gäste ein mit Liedern oder Ratzliedli aus tausend Strofen. Ein fröhliches Jugendchörli Lütisburg in der Krone Heitere Stimmung in der Krone mit der Jodelgruppe Hirschberg Ein erfreulicher Abend Über alles gesehen ergab sich ein voll gelungener Anlass, wenn auch mit unterschiedlicher Färbung. Bei den Gästen war ein relativ grosser Anteil von Auswärtigen zu beobachten. Dichtes Gedränge um den Bindli-Schuppl im Mühlegglimehr...
Datum: 05.10.2011
Zukunft: Gonten2025
Die Teilnehmenden nahmen gemäss ihren Wünschen in einer der sechs angebotenen Gruppen Einsitz. Auf einer Pinwand konnten sie einerseits die positiven Punkte des Ist-Zustandes festhalten, anderseits gewünschte Verbesserungen einbringen. Sie waren eingeladen, möglichst realistische Vorschläge zu machen für die Zeit bis zum Jahr 2025, aber auch Fantasie war erlaubt. Die Diskussionen innerhalb der Gruppen waren lebhaft und engagiert. Bildhafte Darstellung In einem zweiten Teil des Vormittags war jede Gruppe aufgefordert, das Ergebnis im Bilde darzustellen. Farben und Stifte und je eine Pinwand standen zur Verfügung. Das Gestaltungsvermögen war gefragt in der Umsetzung des festgestellten Handlungsbedarfs in ein Bild. Die angeregte Spannung war sicht- und hörbar. Wie können wir ein Anliegen sichtbar machen, wo setzen wir die Prioritäten? Entstanden sind sechs recht unterschiedliche aber aussagekräftige Bilder. Das Plakat Landwirtschaft weist hin auf die Möglichkeiten der erneuerbaren Energie mit Fotovoltaik auf den Dächern und Hochspannungsleitungen, die den überschüssigen Strom ausführen und zu Geld machen. Die Gruppe Infrastruktur versuchte, die Entschleunigung des Verkehrs und den Erhalt eines intakten Dorfkerns darzustellen. Beim Tourismus kommen die Parkplätze und der Sportplatz ins Bild, aber auch das Hand-in-Hand Gehen im ganzen Bezirk. Mit dem rosaroten Fussabdruck einer Beteiligten auf dem Plakat sind der Barfussweg und die Naturverbundenheit angesprochen. Ein dicker roter Strich durch Paragrafen zeigt beim Gewerbe den Wunsch nach weniger Bürokratie. Zusätzlich aber demonstriert eine prächtige Sonne das Wohlbehagen der Einwohner. Der Tourismus möchte die Natur erhalten und das Wanderwegnetz erweitern und die Integration von Landwirtschaft, Natur und Gewerbe fördern. Bei den Dienstleistungen weist die Uhr auf Fünf vor Zwölf. Es sollte Platz für alle haben und die Freude am Wohnort Gonten soll unterstützt werden. Alle Einwohner sollten an der Gestaltung mitwirken (dürfen). Gruppenleiter sind bestimmt Jede Gruppe bestimmte ihre Leitperson, die als Kontaktstelle dient. Leiter der Gruppe Landwirtschaft ist Thomas Schefer, der Gruppe Infrastruktur Ruedi Ramsauer. Der Gruppe Tourismus steht Cordula Notter vor, der Gruppe Gewerbe Hans-Peter Neff. Chef des Teams Dienstleistungen (Behörden, Dienstleistungen, Finanzen, Strukturen) ist Andreas King, des Teams Attraktivität Alfred Keller. Bereits seit einiger Zeit in Aktion steht das Info-Team mit Louise Dörig, Clemens Fässler und Erica Ramsauer, das indessen die Internetsite www.gonten2025.ch eingerichtet hat. Weiteres Vorgehen Am gleichen Tag vereinbarten die sechs Gremien je eine Zusammenkunft zwischen September und Mitte Oktober. Eine gemeinsame Sitzung von Bezirksrat, Gruppenleitern und Info-Team innerhalb des Oktobers wird Hauptmann Ruedi Eberle einberufen. Starker und ermutigender Einsatz Die beiden Vertreter der für das Projekt zugezogenen Firma Innovision, Erich Gnehm und Peter Handschin, zeigten sich hoch erfreut über den eifrigen und vorwärtsgerichteten Einsatz der Teilnehmenden. Federführend ist der Bezirksrat. Am Morgen war Hauptmann Ruedi Eberle zusammen mit einem weitern Ratsherrn zur Begrüssung erschienen, dann aber zogen sie sich zurück, um eine unabhängige und freimütige Meinungsbildung zu ermöglichen. Aktiv mitgemacht haben 28 Personen. Der Hauptmann musste einige Absenzen mitteilen von Personen, die an diesem Tag verhindert waren, sich aber unbedingt beteiligen wollen.mehr...
Datum: 05.10.2011
Von der politischen Bedeutung des Bruder Klaus für die Schweiz
Rund 30 Personen waren der Einladung zum Bildungsabend im Gontnerstöbli gefolgt. Bernhard Rothen Die Vorgeschichte Einleitend holte Bernhard Rothen etwas aus und bot einen Überblick auf die politische Lage der Zeit des Niklaus von Flüe (1417-1487). Das 15. Jahrhundert war eine bewegte Zeit. Kolumbus entdeckte Amerika, Gutenberg erfand die Druckschrift. Die Burgunderkriege trugen zu raueren Sitten und zu Reichtum bei. Geld und eine neue Vormacht der Städte drohten die religiösen Grundwerte zu verdrängen. Klaus, der Eremit Niklaus bewohnte sein landwirtschaftliches Anwesen in der Flüe. Mit 30 Jahren heiratete er. Nach 20 Jahren Ehe zog er sich von seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern zurück. Eine mystische Unruhe hatte ihn erfasst und er wollte sich ganz der Suche nach Gott widmen. Sein erster Versuch galt der Ferne, bald aber kehrte er zurück in die Nachbarschaft seines frühern Wohnsitzes, in den Ranft. Dass er sich von da an ausschliesslich dem Gebet und der Betrachtung widmete und keine Nahrung zu sich nahm, ist erwiesen. Zur Prüfung der Frage, ob diese Enthaltsamkeit ein Werk Gottes oder des Teufels sei, wurde der Weihbischof von Konstanz beigezogen. Politische Krise Zu dieser Zeit steckte die Eidgenossenschaft in einer grossen Krise. Die acht alten Orte befanden sich in einer Art Gleichgewicht durch gleich viel Länder (Uri, Schwyz, Unterwalden, Glarus) und Städte (Luzern, Zürich, Zug, Bern). Als aber Solothurn und Freiburg dazu stossen wollten, drohte das Gleichgewicht zu kippen. Nach zweijährigen Verhandlungen wurde 1481 Niklaus von Flüe beigezogen, und nach zwei Stunden wurde der Zwist beigelegt durch das so genannte Stanser Verkommnis. Ein Brief an den Rat von Bern, datiert von 4. Dezember 1482, diktiert durch Bruder Klaus (er selber konnte nicht schreiben und lesen) ist erhalten und wiederholt die Grundzüge der Einigung mit der Ermahnung zu Glauben und Gerechtigkeit. Hier erscheint auch die bekannte Formulierung „Fried ist allweg in Gott". Entscheidend Bernhard Rothen ist überzeugt, dass die Entwicklung der Eidgenossenschaft ohne das Einschreiten von Bruder Klaus eine andere Wendung genommen hätte. Zur Pflege der Grundsätze des Heiligen wurde 1996 die „Stiftung Bruder Klaus" gegründet, und Bernhard Rothen ist Präsident.mehr...
Datum: 18.09.2011
Staunen, danken, teilen
Pfarrer Josef Fritsche erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Natur auch ihre Gefahren in sich birgt und Gewalt zeigen kann. Wir aber haben allen Grund, dankbar zu sein. Hierzulande waren wir von Unwetter verschont und der Ertrag war so gross wie selten. Das solle uns dazu führen, zu staunen und Gott zu danken für seine Güte. Es verpflichte uns aber auch, zu teilen. Alle Kinder in der Tracht Die Liturgiegruppe hatte einen gehaltvollen Gottesdienst vorbereitet. Rund 30 Kinder waren einbezogen und trugen ihre Gebete, Dankesworte und Fürbitten vor. Und sie brachten Beispiele der reichen Ernte zum Altar. Sie boten ein farbenfrohes Bild. Alle waren in der Tracht erschienen, selbst die Ministranten trugen die einheimische Kleidung. Gäste aus Goldau Musikalisch wurde die Feier begleitet durch den Kirchenchor von Goldau, wo Josef Fritsche während 28 Jahren als Pfarrer gewirkt hatte. In frischer und froher Art sangen sie Lieder aus dem Deutschen Hochamt von Johann Michael Haydn. Das anschliessende Ständchen auf dem Kirchenplatz erfreute viele Zuhörer. Bei einem makellos blauen Himmel und sattgrünen Wiesen brachten die Gäste aus Goldau offensichtlich Verständnis auf für Josef Fritsche, dass er sich in seiner ursprünglichen Heimat Innerrhoden wieder wohl fühlt.mehr...
Datum: 11.09.2011
Zukunft: Gonten2025 Online
mehr...Datum: 11.09.2011
Lebendige Gontner Chilbi
Das Wetter verdient einige besondere Anmerkungen. Der Samstag, wenn sich nur die Gäste melden, die es kaum abwarten können, war mild und schön, am Sonntag konnten die Prozession und der anschliessende Apéro bei angenehmster Temperatur abgehalten werden. Dann am Nachmittag veranlasste der einsetzende Regen viele Besucher zur vorzeitigen Heimkehr. Der Montag, der kann als ideal bezeichnet werden. Der Niederschlag vermittelte den Bauern eine prima Ausrede, nicht silieren zu müssen, so dass sie sich stundenlang dem Jass hingeben konnten. Die Kirche benötigt viele Farben Viel Lob war zu hören über den Gesang des (verstärkten) Kirchenchors mit Orgel und Orchester unter der Leitung von Bruder Karl Bauer. Das Werk, Te Deum von Henry Purcell, kam gut an mit seiner starken Ausstrahlung, aber Sätzen von angenehmer Kürze. In seiner Predigt verglich Pfarrer Josef Fritsche die Kirche mit einem Mehrfarbendruck. Um ein perfektes Bild zu erreichen, brauche es unterschiedliche Einflüsse. Der Glaube stelle die Grundfarbe dar, die allerdings in einer Weltkirche eine gewisse Struktur brauche. Die Autorität müsse aber verbindend wirken und sich bewusst sein, dass sie auch dem einzelnen Gläubigen dienen müsse. Mit dem Rot in der Farbenskala werde das Geheimnis von Jesus und seine Liebe zu den Menschen eingebracht, wobei es dem Pfarrherrn gelang, die karitative Tätigkeit der Heiligen Verena, der Kirchenpatronin, einzuflechten. Die gelbe Farbe könne als Hoffnung und Leben betrachtet werden. Um dem Bild die nötige Tiefe zu verleihen, seien aber auch Grau und Schwarz vonnöten, die uns daran erinnern sollen, dass jeder Teil der Kirche sich selber einbringen muss. Chilbibetrieb Der Sonntag Nachmittag lockte viele Besucher an, wobei besonders die vielen einheimischen und auswärts lebenden Familien auffielen. Zum vielseitigen Betrieb trugen die zahlreichen Ortsvereine bei, die ihre Waren oder Spiele anboten. Als besonders aktuell zeigte sich dabei der Skiclub Gonten mit dem Güggeli-Schüüsse. Mit einem kräftigen Tritt auf ein mechanisch aufbereitetes Brett konnte das Plastikgüggeli in die Pfanne gehauen werden.mehr...
Datum: 04.09.2011
Ein Lob den Sängern und Musikanten
Die sechs jüngsten Bläser der BM. Im letzten Sommer hatten sich gleich drei musikalische Vereine von Gonten an einen gesamtschweizerischen Anlass gewagt und ausgezeichnet abgeschlossen. Am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen errang die Bürgermusik Gonten in der 3. Stärkeklasse den dritten Rang (punktgleich mit den Zweitrangierten), und am Eidgenössischen Jodlerfest in Interlaken wurden sowohl das Chrobegchörli wie das Doppelquartett Pfiifestier mit „Sehr gut" taxiert. Stegreif Durchhaltewille gefordert „Wir sind stolz auf euch" sagte Bezirkshauptmann Ruedi Eberle. Er ist sich offenbar der Bedeutung von gut funktionierenden Vereinen in einer Gemeinde wohl bewusst. Die drei Vereine seien durch Einsatz und Zielstrebigkeit bis zur Spitze gelangt. An der Spitze zu bleiben bedeute aber eine neue Herausforderung. Nebst den guten Worten erhielten die Präsidenten einen Batzen in die Vereinskasse. Chrobegchörli: In schöner Runde zum Abschluss Eigeneinsatz Das Doppelquartett Pfiifestier hatte sich für die Feier entschuldigen lassen. Die beiden andern Vereine aber, einsatzfreudig wie man sie kennt, bestritten die Unterhaltung gleich selbst. Die Bürgermusik in ihren roten Shirts bot leichte Kost mit spielerischen Kompositionen, aber auch in verschiedenen Gruppierungen wie Vollbesetzung, dann im Stegreif und auch mit den allerjüngsten Bläsern. Das Chrobegchörli in der traditionellen Bekleidung gewährte einen breiten Überblick auf sein ausgezeichnetes Können. Der Aufmarsch der Bevölkerung muss als bescheiden bezeichnet werden. Es ergab sich aber eine gemütliche Feier auf dem Sportplatz beim Schulhaus, der sich einmal mehr bewährt hat als geeigneter Treffpunkt. Zumal sich das Wetter in angenehmer Milde zeigte nach dem vorangegangenen morgendlichen Dauerregen.mehr...
Datum: 29.08.2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung September 2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung September 2011mehr...
Datum: 29.08.2011
Anerkennungspreis für Gmünders vom «Bären»
Die Anerkennungspreis-Träger Silvia und Charly Gmünder. Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber Stiftung, thematisierte die Auswirkungen der schwindenden Schülerzahl auf den Lehrstellenmarkt: «Der Kampf um gute Lernende hat begonnen.» Trotzdem dürfe man die Berufswahl nicht auf die leichte Schultern nehmen, denn einer der häufigsten Gründe für einen Lehrabbruch sei die falsche Berufswahl. Es sei auch für Unternehmen wichtig, die richtigen Lehranwärter zu finden, «um die richtigen Mitarbeitenden langfristig zu sichern. Deshalb lassen Unternehmen lieber eine Lehrstelle frei, anstatt sich mit ungeeigneten Lernenden Probleme einzuhandeln.» Fiechter würde es auch begrüssen, dass Mittelschulabgänger die Möglichkeit hätten, eine Lehre zu absolvieren. Er sei sich aber bewusst, dass es noch Änderungen im Lehrplan und in der Lehrpraxis geben müsse.Das Preisträgerpaar Charly und Silvia Gmünder würdigte Christian Fiechter, weil sie in einem ganz anderen Umfeld «Meister der Zukunft» fördern: Die Gastgeber im Restaurant Bären in Gonten hätten über Jahrzehnte hinweg für einen kleinen Betrieb überdurchschnittlich viele Lernende ausgebildet: «Dadurch haben sie dazu beigetragen, dass der Ruf der Lehren in der Gastronomie besser wurde. Der erzielte Multiplikationseffekt ist aussergewöhnlich.» Dass dies gelang, liege wohl darin, dass sich die beiden gut ergänzen: Silvia Gmünder sei für viele Lernende zu einer warmherzigen Lehrmeisterin geworden. Charly Gmünder sei ein beherzter Patron, der von seinen Lernenden viel verlangt, aber alles auch glaubwürdig vorlebt.mehr...
Datum: 25.08.2011
Beherzter Patron und fürsorgliche Ausbildnerin
Die Hans Huber Stiftung zeichnet in diesem Jahr zwei Unternehmer aus: Michael Doppelmayr vom gleichnamigen Seilbahnhersteller in Vorarlberg sowie Silvia und Charly Gmünder vom Restaurant Bären in Gonten AI. Die gesamte Preissumme beträgt 40'000 Franken. Doppelmayr und das Ehepaar Gmünder haben sich laut der Stiftung im dualen Bildungssystem in der Ausbildung und Förderung junger Berufsleute verdient gemacht. Die Preisverleihung findet am 26. August im Technischen Zentrum der SFS Gruppe in Heerbrugg statt. Der gelernte Koch Charly Gmünder führte seine Küche seit Beginn mit der Devise: «Wer ausbildet, hat auch das Recht auf gute Köche.» Das hat sich ausbezahlt: Sein Restaurant wurde zu einem angesehenen Lehrbetrieb in der Branche, aus dem viele weitere Gastgeber hervorgegangen sind, berichtet er stolz: «30 Prozent unserer Lernenden sind heute selbstständig als Gastwirte tätig - nicht wenige davon in renommierten Lokalen.» Seine Frau Silvia hat nach ihrer Servicelehre den Lehrmeisterkurs absolviert und sich nebst ihrer Gastgeberrolle der Ausbildung des Servicepersonals verschrieben: «Ich durfte dabei helfen, Persönlichkeiten zu entwickeln, die heute mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Freude habe ich auch daran, dass es daraus manch tolle Familienfrau mit Kindern gab. Das braucht es auch.»Optimales Team In der Ausbildung von Lernenden ergänzen sich Silvia und Charly Gmünder optimal - nicht nur wegen ihrer unterschiedlichen Fachausbildung: Während er ein eher strenger und beherzter Patron ist, wurde sie für viele Lernende zu einer fürsorglichen und warmherzigen «Lehrmutter», die auch nach Feierabend frühmorgens noch ein offenes Ohr für die Anliegen und Probleme der jungen Berufsleute hat.Bären Gonten statt Sheraton Kairo Das Ehepaar Gmünder musste sich nach der Heirat entscheiden, ob es den «Bären» von Charly Gmünders Vater übernehmen möchte: «Wir hatten einen Vertrag mit dem Sheraton-Hotel in Kairo, da stellte uns mein Vater vor die Wahl: Wenn Du den «Bären» willst, musst du hier bleiben. So blieben wir. Und ich würde es wieder machen!» Damit begann auch die Erfolgsgeschichte der Ausbildung von Lernenden: Seit 1972 ist Charly Gmünder Küchenchef und hat seither zusammen mit seiner Frau 80 Lernende betreut. Lernende kommen gerne zurück Besonders freut es Charly und Silvia Gmünder, dass die Lernenden immer wieder zurückkommen: «Dabei lernen auch wir wieder viel dazu.» Absoluter Höhepunkt war aber ein grosses Fest, das die ehemaligen Lernenden letztes Jahr zu Ehren ihrer Lehrmeister organisierten: Gmünders wurden überrascht und konnten es kaum glauben. «Ein Koch kam extra für zwei Tage aus Schweden zu uns. Es war überwältigend, und gegen Morgen habe ich selber noch zwei ‹Stifte› nach Hause gebracht», sagt Charly Gmünder und bringt damit auch die Verbundenheit mit «seinen» Lernenden zum Ausdruck.Mund-zu-Mund-Propaganda Die Gastgeber denken aber auch zurück an ihre Anfänge, als sie noch um gute Lernende ringen mussten. Selbst bei der Berufsberatung hätten sie Überzeugungsarbeit leisten müssen, dass gute Berufsleute in der Gastronomie auch gute Berufschancen haben. Sie hätten gegen das Vorurteil ankämpfen müssen, dass man im Gastgewerbe im schlimmsten Fall noch eine Lehre machen könne, wenn man sonst nichts finde. Charly Gmünder hat die Erfahrung gemacht, dass aber auch Schüler mit weniger guten Schulleistungen ihr Potenzial ausschöpfen können: «Wenn einer ‹nicht Recht tat›, haben wir einfach etwas mehr investiert. Wir nahmen uns oft während der Zimmerstunde Zeit, gemeinsam mit den Lernenden zu büffeln: Umgangsformen, aber auch Lernstoff der Schule.» Dass junge Berufsleute mit überdurchschnittlicher Schulbildung und klaren Zielen in der Gastronomie gute Aussichten haben, belegen darüber hinaus die Beispiele einiger Lernender im «Bären», die erst nach der Matura eine Lehre als Koch und damit eine meist steile Karriere begannen, so Charly Gmünder: «Das sind für mich die Besten!»mehr...
Datum: 25.08.2011
Appenzeller Golfer in der 1. Liga
Die Senioren-Mannschaft des Golf Clubs Appenzell steigt von der zweitobersten in die oberste Interclub-Liga auf und wird nächstes Jahr um den Schweizer Meistertitel mitspielen können. Das Team hatte in Hittnau anzutreten, einem sehr coupierten, engen Golfplatz mit kleinen, ultraschnellen Greens. Bereits nach dem Foursome lagen die Appenzeller in der Spitzengruppe, und am Schluss reichte es zum dritten Rang (von 18 Teams) und somit zum Aufstieg in die erste Liga. Somit hat Appenzell wieder einmal ein sportliches Team (v.l. Werner Brändli, Hans Bräm, Eugen Weder, Heinz Bigler, Herbert Krapf, Max Alabor), das in der höchsten Liga mitspielt. Dass es ausgerechnet im Golfsport passiert, hätte wohl niemand erwartet.mehr...
Datum: 17.08.2011
Grosses Interesse an der Verwertung von Ziegenmilch
Mathias und Maria Koch-Dobler Das war ein Kommen und ein Gehen. Der Samstag war eher der offizielle Tag mit den wichtigen Abnehmern Migros und Ceposa, dem Spezialhaus für mediterrane Spezialitäten. Produzenten der Ziegenmilch waren dabei und Behörden, die ihre Sympathie und Unterstützung gerne bekunden für einsatzfreudige Unternehmungen, wenn möglich unter Vermeidung des Griffs in die Staatskasse. Zum Schauen bereit Am Sonntag war das Interesse von Publikumsseite her nochmals gross. Matthias Koch stand mit Mitarbeitern ständig im Verarbeitungsraum, wo sie vom Balkon aus beobachtet werden konnten, aus Hygienegründen durch Glas getrennt. Ein Film von rund sieben Minuten Länge zeigt auf anschauliche Weise die Verarbeitung der Ziegenmilch zu Käse, unter diskretem Einbezug von Kultur und Brauchtum. Vom Käse bis zur Beauty Line Die Stände, wo die Produkte gezeigt und erklärt wurden, waren laufend belagert. Da waren Käse zu finden, aus Ziegenmilch natürlich, aber mit verschiedenen Aromen und Zutaten an Kräutern und Ölen. Die Schokoladen-Trüffel auf der Basis von Ziegenmilch mit Alpenbitter oder andern Beigaben zerfliessen auf der Zunge. Nicht unerwähnt bleiben darf die Schönheitslinie „Ledi Belle" von Vater Albert Koch, mit Ziegenfrischmolke, natürlichem Q10 und Original Jakobuswasser. Im Zelt wurden die Gäste unterhalten durch musikalische Jungformationen, am Sonntag waren es die Tannschössli. Matthias Koch zeigte sich beeindruckt vom grossen Helferwillen seitens der Familie und Kollegen. Auch die Nachbarn konnte er nur rühmen für ihr Verständnis und ihr Entgegenkommen.mehr...
Datum: 17.08.2011
Run auf den Kronberg
Buuremusig Engelberg vor dem imposanten Bergpanorama Einer der Gründe für den Ansturm lag darin, dass Gaiserwald seinen Besuch auf dem Kronberg angemeldet hatte. Gaiserwald ist für Uneingeweihte recht schwierig zu begreifen. Gaiserwald ist eine Sanktgallische Gemeinde mit rund 8'000 Einwohnern, aber kein Dorf. Die Gemeinde setzt sich zusammen aus den drei Dörfern Engelburg, St. Josefen und Abtwil, das allein 4'000 Einwohner beiträgt. Die Beziehungen untereinander sind fliessend. Verbindung Kronberg-Gaiserwald Zwischen Gaiserwald und dem Kronberg hat sich fast zufällig eine Verwandtschaft aufgebaut. Der Geschäftsführer der Kronbergbahn, Andy Wyss, kommt aus Abtwil oder eben aus Gaiserwald, und der heutige Gerant auf dem Kronberg, Johann Signer, hat früher ein Restaurant in Engelburg geführt. Am Sonntag kam eine neue Beziehung dazu. Die Kronbergbahn hat dem FC Abtwil-Engelburg neue Tenues spendiert. Und so werden sich in Zukunft die Fussballer in neuer Bekleidung mit dem Aufdruck „Kronberg" tummeln. „Kronberg" steht auf den neuen Leibchen. Von der Kronbergbahn: Dritter von links Präsident Markus Wetter, rechts aussen Geschäftsführer Andy Wyss Musik gleich mitgebracht Die Gaiserwalder sind mit einem vielfältigen Musikangebot aufgetreten. Beim Jodelchörli Alpsteinblick Abtwil ist Andy Wyss Mitglied, der Alphorngruppe Bodensee gehört auch ein Abtwiler an, des weitern spielte die Buuremusig Engelburg anregende Blasmusik. Liebliches Wetter Die Darbietungen trugen zur lockeren Stimmung auf dem Kronberg bei. Und das Wetter zeigte sich manierlich. Die angesagten Stürme verweigerten ihren Auftritt bis später.mehr...
Datum: 12.08.2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung August 2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung August 2011mehr...
Datum: 06.08.2011
Appenzell/Gonten: Berufstätig mit 95 Jahren
Dass sie den hohen Geburtstag bei guter geistiger und körperlicher Verfassung begehen kann, ist hoch erfreulich. Als sensationell aber darf bezeichnet werden, dass sie jeden Werktag ihrer angestammten Arbeit nachgeht. Im Sägereiwerk ihres Neffen Urban Fässler in Gonten betreut sie mit grosser Übersicht das Büro. Sie behandelt die eingehende Post, erledigt Abrechnungen und Zahlungen und sorgt für die ständige Präsenz am Telefon. Das Telefon ist auch ihr Mittel, welches sie immer noch für den Verkauf von Holz einsetzt, nachdem sie nicht mehr persönlich zu den Abnehmern im Tessin und in Italien reisen mag. Ungeachtet dieser Einschränkung ist es ihr immer noch möglich, die lange Erfahrung im Holzhandel, ihre Schlagfertigkeit und den stets gleich bleibenden Charme einzusetzen. Erst in diesem Jahr hat sie den Autoführerschein abgegeben, einfach so, ohne jeden Zwang. Seither lässt sie sich chauffieren zwischen ihrem Wohnsitz an der Hauptgasse in Appenzell und dem Arbeitsort in Gonten. Wir gratulieren herzlich zum Festtag und wünschen Theresia Fässler möglichst viele Jahre der Gesundheit und der geliebten Berufstätigkeit. dömehr...
Datum: 06.08.2011
Von der Verwandtschaft zwischen Blas- und Volksmusik
Leonie, Julia und Gabriel der Familienmusik Aurel Wyser Ausgangspunkt war die Ausstellung im Roothuus Gonten mit Blasmusikinstrumenten, die im 19. Jahrhundert in Hundwil gespielt worden waren und nachher als Sammlung einen ausserkantonalen Standort fanden. Übrigens sind Bestrebungen im Gange, die Sammlung wieder ins Appenzellerland heimzuholen. „Blasmusik ist weitgehend auch Volksmusik" sagte Joe Manser, Geschäftsführer des Zentrums für Appenzellische Volksmusik am Donnerstag vor dicht gedrängten Reihen von Gästen. Unbestritten kommt die Blasmusik von der Militärmusik her, aber bald hatten sich auch Melodien der Volksmusik zugemischt. Aurel Wyser mit dem Ausstellungsstück „Serpent" Geigentänze für Bläser Für die Finissage hatte der Veranstalter einen besonders originellen Einfall. Traditionelle Streichertänze waren herangezogen worden und durch Gilbert Tinner, Dirigent der Musikgesellschaft Harmonie Appenzell, für Blasinstrumente neu arrangiert. So erhielten die Stücke von Hermann Moser oder Josef Peterer „Gehrseff" einen ganz neuen Charakter. Es spielte die Familienmusik Aurel Wyser Appenzell mit Aurel an der Posaune und drei seiner Kinder auf Blockflöte, Trompete und Klarinette, verstärkt durch B-Bass und Klavier. Hausorgel und Alphorn Eingeleitet worden war der Abend durch einen Auftakt im Vorraum der 1. Etage mit Appenzeller Melodien, gespielt von zwei Alphörnern, begleitet von der Toggenburger Hausorgel, dem neuen Liebling im Roothuus. Der Fantasie sind offenbar keine Grenzen gesetzt.mehr...
Datum: 09.07.2011
Gonten hat beste Feuerwehr-Fahrer
Bei bestem Wetter durfte der Feuerwehrverein Bühler 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüssen, was etwa dem Durchschnitt der früheren Jahre entsprach. Zudem konnte mit der Verlegung der Austragung vom Oktober in den Juli der Teilnehmerrückgang gestoppt werden.Zu absolvieren gab es zehn Posten, die von den Organisatoren unter der Leitung von Fredy Manser konzipiert wurden. Ausser bei den drei Spezialfahrzeugen und beim Schiessen auf die Dartscheibe absolvierten die Feuerwehren den Parcours in der Regel mit den eigenen Fahrzeugen. Dabei waren unter anderem Geschicklichkeit und ein gutes Auge gefragt. Und dies war gar nicht einfach. Es galt zum Beispiel, seitlich genau einen Meter an einem Velo vorbeizufahren; ohne zu stoppen auf einen Keil zu fahren und bei einer bestimmten Markierung anzuhalten oder mit dem Fahrzeug so nahe an eine Gartentüre zu fahren, dass sich diese noch öffnen liess, der Abstand aber möglichst klein blieb. Es war auch nicht einfach, mit dem Fahrzeug genau auf einem mit Wasser gefüllten Schlauch zu fahren, damit der Kollege möglichst viel Wasser in einen Eimer spritzen konnte. Die elf Gruppen mit der je vier Teilnehmer umfassenden Kategorie der leichten Fahrzeuge gewann Gonten 3 mit Reto Gmünder, Albert Dörig, Markus Rusch und Florian Neff vor Schwende und Schwellbrunn. Bei den Grossfahrzeugen mit fünf Gruppen belegten die Gäste aus Seuzach - welche den Parcours mit Fahrzeugen aus Bühler absolvierten - Rang 1, vor Gonten und Hundwil. Der Appenzeller Fahrermeister-Titel wurde aus «nur» drei Disziplinen (Velo, Gartenhag und Motorspritze) gewertet und ging an Sandro Broger aus Gonten. Beste Einzelfahrer waren Stefan Manser, Rüte (leichte Fahrzeuge), und Martin Rindlisbacher aus Seuzach.mehr...
Datum: 22.06.2011
Bürgermusik Gonten „ausgezeichnet"
Leider fiel die Parademusik, die unter freiem Himmel vorgesehen war, am letzten Samstag dem Regenwetter zum Opfer. Zusätzlich hatte jeder teilnehmende Verein ein Aufgabenstück und ein Selbstwahlstück darzubieten. Die Jury verteilt Noten bis zu hundert Punkten. Was zwischen 91 und hundert Punkten liegt, gilt als „ausgezeichnet". 95 Punkte für Aufgabenstück Das Aufgabenstück wird den angemeldeten Vereinen zehn Wochen vor dem Wettbewerb mitgeteilt. Gonten erhielt das von Pierre-Etienne Sagnol speziell für das Musikfest komponierte Werk „To the Summits" (zu den Gipfeln) zugeteilt. Es ist eine anspruchsvolles Werk, das volle Präzision und einen abgerundeten Klang erfordert. In der Bewertung waren sich die drei Juroren einig: Jeder erteilte 95 Punkte. Dass sie zusätzlich Beifall klatschten, wurde von Gonten mit besonderer Genugtuung zur Kenntnis genommen. Das geschieht eher selten. Selbstwahlstück 92 Punkte Beim Selbstwahlstück waren sich die Juroren nicht so einig. Die Punkte fielen mit 93, 92 und 91 Punkten gestaffelt aus, was immerhin den Durchschnitt von 92 Punkten ergab. Das Selbstwahlstück „For Broyarde" von Jean-Pierre Hartmann lebt von einem vollen Tonklang und kann als gehörfällig bezeichnet werden, weil es auch das Gefühl anspricht. Bronce für Gonten Der Präsident Markus Wettmer und der Dirigent Thomas Schildknecht zeigten sich erfreut über die gute Leistung der Bürgermusik Gonten. Die Vereine können sich selber für eine Klasse entscheiden, Gonten hat die dritte Stärkeklasse Brassband gewählt. Und weil am nächsten Wochenende diese Klasse nicht mehr vertreten ist, weil die Spiele abgeschlossen sind, konnte in der 3. Stärkeklasse Brassband bereits die endgültige Wertung bekannt gegeben werden. Gonten belegt den 3. Schlussrang. Spielfreude und Zusammenhalt wichtig Beim Selbstwahlstück stand für die Bürgermusik Gonten die Bewertung überhaupt nicht im Vordergrund, vielmehr wurde ein Stück ausgesucht, das sowohl dem Dirigenten und der Spielkommission wie den Musikanten zusagte. In Gonten wird der Lust am Spiel und dem Zusammenwirken besonderes Gewicht zugemessen. Das Ziel wurde ganz offensichtlich erreicht.mehr...
Datum: 16.06.2011
1. Zukunft Gonten: Der Zug setzt sich in Bewegung
Auf den 5. April 2011 hatte der Bezirksrat Gonten zu einer öffentlichen Versammlung über die Zukunft von Gonten eingeladen. Gegen 150 Personen waren der Einladung gefolgt. Darüber wurde im Appenzeller Volksfreund vom 7. April 2011 berichtet. Datum verschoben In diesem Artikel wurde erwähnt, dass für den 18. Juni 2011 ein erster Workshop vorgesehen sei, wobei das Datum als noch nicht fix bezeichnet wurde. Nun hat es sich als undurchführbar erwiesen. Von den Personen, die sich für eine Mitarbeit eingeschrieben hatten, waren rund zwei Drittel an diesem Tage nicht verfügbar. Jetzt ist der erste Workshop für September/Oktober 2011 vorgesehen. Die entsprechende Umfrage für einen Termin ist im Gange. Das Interesse für die Mitarbeit in den sechs Arbeitsgruppen war übrigens sehr gross, aber immer noch kann man sich zuschalten mit einer Mitteilung an den Bezirkshauptmann von Gonten, Ruedi Eberle. Informationsteam Aber das Infoteam ist geboren. Ihm gehören drei Personen aus Gonten an mit Erica Ramsauer, Lorettoweidli 20, Clemens Fässler, Rüeggerstrasse 1, und Louise Dörig, Hüttenstrasse 1 (alphabetisch in umgekehrter Reihenfolge). Sie werden sich dafür einsetzen, die Bevölkerung laufend über den neuesten Stand zu unterrichten. Auswertung Fragebogen Gleichzeitig mit der Einladung zur Mitarbeit waren am 5. April 2011 Fragebogen ausgeteilt worden, mit denen sich die Bevölkerung zu einzelnen Themen äussern konnte. Die Antworten sind inzwischen vom beauftragten Büro „Innovision" ausgewertet worden. Nächstens wird das Infoteam über das Ergebnis berichten. Für das Infoteam: Louise Dörigmehr...
Datum: 16.06.2011
Visualisierung Gontenbad
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Damen Gonten ganz stark
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Datum: 24.05.2011
Verkehrsmassnahmen an der Oberschwarzstrasse
Vor längerer Zeit haben sich verschiedene Bürger über ungenügende Sichtverhältnisse bei der Einfahrt von der unteren Sonnhaldenstrasse in die Oberschwarzstrasse beschwert. Zahlreiche Gespräche mit Grundeigentümern, aber auch Abklärungen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und weiteren Fachleuten brachten zwar Lösungsansätze, aber letztlich noch keine Klarheit in allen Details. Massnahmen konnten auf dieser Grundlage noch nicht angeordnet werden. Im April 2011 wurde das kantonale Bau- und Umweltdepartement mit einer neutralen Begutachtung beauftragt. Diese bestätigte, dass die Einfahrt den Anforderungen für den motorisierten Verkehr entspricht, nicht aber jenen für den Langsamverkehr in einer Tempo-30-Zone, wie sie im Einfahrtbereich der unteren Sonnhaldenstrasse besteht. Die geforderten Sichtweiten für Velofahrer lassen sich nur mit verkehrstechnischen Massnahmen erreichen. Der Bezirksrat sieht sich daher veranlasst, auf der Oberschwarzstrasse eine Fahrbahnverengung vorzunehmen. Die Fahrbahn muss ab der Einfahrt der unteren Sonnhaldenstrasse in Richtung Oberschwarz auf einer beschränkten Strecke mit Pfosten auf 3,5 m Breite verengt werden. Die Massnahmen werden in den nächsten Tagen ausgeführt. Zudem sind die Strassenmarkierung und die Beschilderung im fraglichen Bereich anzupassen. Wir danken allen VerkehrsteilnehmerInnen für das Verständnis für diese Vorkehrungen, die von Gesetzes wegen und im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit getroffen werden müssen. Bezirksrat Gontenmehr...
Datum: 24.05.2011
Kronberg: Der „schönste Berg weit und breit"
Einmal mehr vermochte die Mehrzweckhalle Gonten die Besucher kaum zu fassen. 545 Stimmberechtigte vertraten 1860 Stimmrechte. Dazu kamen viele Gäste. Den musikalischen Rahmen bot die Kapelle Quöllfrisch, die zur Versammlung und anschliessend zur Gratisfahrt auf dem Kronberg spielte. Der zweitbeste Jahresumsatz seit Gründung Bereits im Geschäftsbericht und auch mit seinem Begrüssungswort konnte der Präsident des Verwaltungsrates (VR), Markus Wetter, auf das gute Jahresergebnis 2010 hinweisen, das in Anbetracht des Wetters eigentlich nicht erwartet werden durfte. Die Wochenende waren vielfach regnerisch, und trotzdem war auch das Ergebnis im Berggasthaus eigentlich erstaunlich gut. Der EBDIT (Ertrag vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) erreichte 710'000 Franken, und das Eigenkapital liegt immer noch bei 66%, trotz getätigter Bodenkäufe im Jakobsbad für das Talrestaurant. „Ihr habt ein tolles, völlig gesundes Unternehmen", sagte Markus Wetter zu den versammelten Aktionären. Übrigens: die Aktie im Nominalwert von 500 Franken wird momentan mit 1'900 Franken gehandelt. Er bedankte sich bei den Aktionären und den Behörden, besonders auch bei den Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz. Aus den weitern Anerkennungen sei der Dank an das Asylzentrum Appenzell hervorgehoben. Dessen Leiter Stefan Ambühl und seine Helfer versorgen laufend die Feuerstellen mit Holz, wobei der Grossanteil für die Feuerstelle „Chenner" anfällt. Verwaltungsrat bestätigt Der Geschäftsbericht wurde genehmigt und der Verwaltungsrat entlastet. Alle Verwaltungsräte stellten sich für die neue Amtsdauer von 2011 bis 2014 wieder zur Verfügung und wurden bestätigt mit Markus Wetter als Präsident. Aktuelles: z.B. Winterbetrieb Viel Raum und Zeit gestand der VR-Präsident den weitern Plänen zu, wobei seine Begeisterung für den Kronberg nicht zu überhören war. Der Winterbetrieb soll neu ausgerichtet werden. Ein sanfter Wintertourismus wird angestrebt, wo die Winterwanderer, Schneeschuhläufer und Schlittler ihre Gelegenheiten erhalten. Die Skilifte werden ausser Betrieb gesetzt, weil sie in den letzten Jahren schwach genutzt wurden und grössere Investitionen anstehen würden. Einem Fragesteller wurde geantwortet, der Bahntransport von Skifahrern sei weiterhin möglich, sie werden aber darauf aufmerksam gemacht, dass die Abfahrt auf eigenes Risiko und ohne präparierte Pisten erfolgt. Der Wegfall des offiziellen Skibetriebes wird auch die dringend notwendige Entflechtung bei der Kapelle erleichtern. Als Neuerung wird bei der Talstation ein Goofe-Paradies eingerichtet, wo die Kleinsten die Gelegenheit zum ersten Kontakt mit dem Wintersport erhalten. Talrestaurant und Kraftort Kronberg Der Neubau für das Restaurant bei der Talstation ist in Arbeit. In ungefähr zwei Wochen ist Aufrichte, und zur Einweihung gegen Ende Sommer werden alle eingeladen. Seit kurzem wird der Kronberg als Kraftort bezeichnet. Präsident Markus Wetter verwies auf die hohen Bovis-Werte, die am Kronberg gemessen wurden und die den Berg als Kraftort ausweisen. Es sind Führungen vorgesehen an jedem ersten Sonntag im Monat. Bogenschiess-Parcours Eine dicke Träne weinte der Präsident dem Bogenschiess-Parcours nach, der nach heftigem Widerstand in der Bevölkerung abgeblasen wurde. Er ist immer noch überzeugt, dass es eine gute Sache hätte werden können und dass es vereinbar gewesen wäre mit seinem Idealbild vom Kronberg als dem Familien- und Freizeitberg Nummer eins in der Ostschweiz. Konzessionserneuerung und Projekt „Heu ond Pfeffer" Das Konzessionsgesuch der Bahnanlagen für die neue Periode von 2012-2036 ist eingereicht. In den nächsten paar Jahren sind Investitionen von 5,5 Mio. Franken zu erwarten. Dann lüftete der Präsident das Geheimnis um ein neues Projekt: Es wird den Namen „Heu ond Pfeffer" tragen. Am Kronberg wird Crocus Sativus angebaut, der Safran, bisher in der Schweiz nur im Wallis kultiviert. Die bisherigen Versuche seien vielversprechend, und der Präsident freut sich ganz besonders auf die Ergebnisse. Der Safran habe auch eine ganz spezielle Wirkung auf Herz, Liebe, Lust und spirituelles Bewusstsein und könne als sinnvolle Ergänzung zum Kraftort am Kronberg bezeichnet werden.mehr...
Datum: 24.05.2011
Ein Abend für Jakob Alder
Matthias Weidmann ist der mitarbeitende Musiker im Roothuus Gonten, der immer wieder interessante Aspekte aufgreift und sie dann zur Druckreife führt. Mit Jakob Alder (1915-2004) ist die Lage insofern aktuell, weil sein Nachlass von Noldi Alder verwaltet wird und das Notenmaterial neuestens dem Roothuus als Kopien zur Verfügung steht. Ein vielseitiger Musikant Eigentlich war es bekannt, wie vielseitig und kreativ die Tätigkeit von Jakob Alder gewesen war, aber das Ausmass wird erst jetzt so richtig erfasst. Am letzten Donnerstag war davon viel zu erfahren durch Matthias Weidmann und den Geschäftsführer des Roothuus Gonten, Joe Manser. Jakob Alder kann als Pionier bezeichnet werden für Hackbrett solo. Für dieses Instrument hat er viele Kompositionen geschrieben, wobei er im Aufbau eine originelle Seite zeigte. Vielfach hat er den Dreiklang und die Tonleiter zusammengeführt und dadurch eine harmonische und eingängige Musik geschaffen. Er selber hat viele Instrumente gespielt, von der Geige über Klavier, Bratsche, Kontrabass, Kirchenorgel, Akkordeon, Blasmusik bis zu Cello und eben dem Hackbrett. Zudem war er ein Meister im Zusammenspiel. Er war bekannt für seine Fähigkeit, mit jedem Musikanten und in jeder Formation spontan spielen zu können. Und eine ganze Generation hat er ausgebildet auf verschiedenen Instrumenten mit Schwergewicht auf dem Hackbrett. Eigene Werke und ehemalige Schüler Die Präsentation der neuen Schrift in der Hackbrettwerkstatt von Werner Alder in Herisau war natürlich umrahmt von Musik. Es kamen ausschliesslich Kompositionen von Jakob Alder zur Aufführung. Gespielt wurden sie von ehemaligen Schülern, mit ganz wenigen Ausnahmen, wo der Hackbrettspieler Albert Graf als ehemaliger Schüler zwei seiner jetzigen Schüler mitbrachte. In verschiedenen Formationen wurde gespielt mit Hackbrett, Bass, Handorgel und Klavier. Noldi Alder hatte das Hackbrett mitgebracht, auf dem der Alders Jock sein Leben lang aufgetreten war. Zusammenspiel Das Schlussbild war besonders eindrücklich. Alle 15 Musikanten taten sich zusammen und spielten, wie wenn sie es eingeübt hätten, ein oder zwei Tänzli zusammen. Womit sich zeigte, dass die Kunst des Eingehens auf die Mitspieler immer noch in voller Blüte ist. Nach dem anschliessenden Apéro zog es nicht alle der rund hundert Teilnehmer sofort nach Hause und es entwickelte sich mit den aktiven Musikanten eine richtige Losi. Die Publikation „Jakob Alder" kann im Roothuus Gonten bezogen werden. Kommen Sie am besten selber vorbei, ein Besuch lohnt sich immer.mehr...
Datum: 12.05.2011
Hilfe: Globi ist verunfallt
Stufengerecht wurde den Kindern beigebracht, wie sie sich bei einem Unfall zu verhalten haben. In der 1./2. Klasse war es der Globi, der natürlich unvorsichtig mit seinem Velo gefahren war und prompt einen Unfall erlitt. Auf viele Fragen wussten die Kinder bereits eine Antwort. Die Sanität (144) ist anzurufen oder die Polizei (117). Ja, und dann hat man zuerst mitzuteilen, wer am Telefon anruft, wo der Unfall passiert ist und wie viele Personen betroffen sind. Auch die richtige Lagerung des Verunfallten wurde gezeigt und die erste Betreuung. Vom Samariterverein Gonten waren vier Technische Leiter/Kursleiter (vier Damen, ein Herr) in Aktion, unterstützt von mehreren aktiven Mitgliedern des Vereins. Alle 5 bis 6 Jahre wird der Kurs angeboten in der Meinung, jedes Kind der Primarschule Gonten sollte einmal in den Genuss kommen. Für „Erste Hilfe" sorgte auch das Gontenbadwasser, für jede Person gesponsert von der Goba. Louise Dörigmehr...
Datum: 12.05.2011
Bezirksgemeinde Gonten: Zustimmung auf der ganzen Linie
Dank für die Mitarbeit am Bezirk In seinem Eröffnungswort legte der Hauptmann einige Gedanken vor zur Lage im Bezirk und zu dessen Entwicklung. Im vergangenen Jahr waren drei Orientierungsversammlungen einberufen worden mit Schwergewicht auf Zonenplan, Bahnübergänge und die Zukunft von Gonten. Besonders intensiv waren die Einsprachebehandlungen zu Bauprojekten. Er ersuchte die Bürger, nicht durch zu viele Einsprachen die private Initiative zu unterbinden. „Es braucht den Blick fürs Ganze", sagte er. Nach wie vor wird ein kleiner Bevölkerungszuwachs angestrebt. Als besonders erfreulich bezeichnete er die aktive Teilnahme an Projekt „Zukunft Gonten", und er dankte allen, die sich für die Mitarbeit bereit erklärt haben. Rechnung 2010 genehmigt Die Jahresrechnung 2010 schliesst bei Einnahmen von gut 1,2 Mio. Franken mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 11'127.85 ab. Dabei waren Rückstellungen von gut 245'000 aufgelöst und von 150'000 neu geschaffen worden. Steuerreduktion um 6% Im Rahmen der Entflechtung der Finanzströme im Kanton war der Bezirksrat dem Vorschlag der Standeskommission gefolgt und schlug eine Steuerreduktion von 26 auf 20% vor. Die Gemeinde genehmigte die Reduktion. Im laufenden Jahr sind Investitionen von rund 440'000 Franken vorgesehen. Alle Amtsinhaber bestätigt Es lagen keine Demissionen vor, und die Wahlen galten der neuen Amtsdauer 2011-2015. Alle Bisherigen fanden Bestätigung, sowohl der Bezirksrat wie das Bezirksgericht, die Vermittler, die Rechnungsrevisoren und auch die fünf Mitglieder im Grossen Rat. Zonenplanrevision genehmigt Im Jahre 2009 hat die Bezirksgemeinde den ersten Teil des Zonenplanes genehmigt, nun stand der zweite und abschliessende Teil zur Diskussion. Es ging um die Teilbereiche Gontenbad, Hinterwees Schwarzenberg, Objekt- und Naturschutz, Kernzone Bahnhof Gonten. Im Vorfeld hatte die Kernzone beim Bahnhof zu Reden gegeben, die auf die Traktandenliste gesetzt worden war unter dem Vorbehalt, dass alle Unklarheiten bereinigt seien. Entgegen dem ursprünglichen Plan stellte der Bezirksrat der Gemeinde den Antrag, nur den westlichen Teil des Areals mit dem Bahnhofgebäude umzuwandeln von der Zone für öffentliche Bauten in die Kernzone. Das östliche Teil mit den Parkplätzen bleibt somit in der Zone für öffentliche Bauten. Zusätzlich bemerkte Ruedi Eberle, dass bei einer Überbauung die nötigen Parkplätze gesichert sein müssen, „sonst gibt es keine Baubewilligung". Es meldeten sich zwei Redner. Der eine befürwortete die Unterstützung des privaten Interessenten am Baugrund und wurde dabei vom Hauptmann unterstützt, der zweite erhielt auf seine Frage die Auskunft, es könne nur Ja oder Nein gestimmt werden zum ganzen Antrag, nicht zu Einzelfragen. Mit eindeutigem Mehr, aber recht vielen Gegenstimmen, wurde der Umzonung zugestimmt. Quartierplan „Bartlimes" Der vorliegende Plan wurde genehmigt. Das Gelände im Sulzbach gehört zur Wohn- und Gewerbezone. Hauptmann Eberle hatte darauf hingewiesen, dass in einer solchen gemischten Zone sowohl Wohnungen wie mässig störendes Gewerbe zugelassen seien. Ein Redner hatte sich für den Plan eingesetzt, um neues Bauland für Wohnung und Gewerbe zu günstigen Preisen zu ermöglichen. Der Hauptmann verwies auch auf die Ringstrasse, die in der gleichen Zone im Gespräch steht, aber nicht zur Abstimmung stand. Ein Gebiet, das für günstige Wohn- und Gewerbebauten vorgesehen sei, sollte nicht durch übermässige Erschliessungskosten verteuert werden. Erneuerung Schwarzbrücke und Parkplatz Jakobsbad Die Versammlung genehmigte zwei Kredite. Einmal Fr.115'000.-für die Erneuerung der Brücke über die Schwarz beim Som, dann 35'000 Franken für den Hartbelag des Bezirksparkplatzes beim Jakobsbad.mehr...
Datum: 02.05.2011
Spannende Bezirksgemeinde Gonten in Sicht
Bezirkshauptmann Ruedi Eberle konnte im Saal der Krone Gonten knapp 40 Stimmberechtigte begrüssen. Jahresrechnung 2010 Bei Einnahmen von Fr. 1'201'798.25 weist die Rechnung ein Minus von Fr. 11'127.85 aus. Es wurden Rückstellungen von Fr. 245'492.75 aufgelöst und von Fr. 150'000.-- neu geschaffen. Das Eigenkapital hat sich um 106'000 verringert auf Fr. 1'307'783.45. Für 2011 sind Investitionen von 455'000 Franken vorgesehen. Steuerfuss für 2011 Im Rahmen der EFS (Entflechtung Finanz-Ströme), wo viele Verpflichtungen vom Bezirk auf den Kanton übergehen, ist der Bezirksrat Gonten der Empfehlung der Standeskommission gefolgt und beantragt eine Steuerreduktion von 26% auf 20%. Das Budget 2011 sieht einen Mehraufwand von 24l'577 Franken vor. Auf diesen Punkt wurde gegen Schluss des Abends nochmals zurückgegriffen. Ein Stimmbürger regte an, die Steuer um mehr als sechs Prozent herabzusetzen, auch wenn dadurch das Vermögen verringert werde. Bei einer Zusammenlegung der Bezirke könnte es sonst passieren, dass Gonten das Ersparte „zu den Hofern" tragen müsste, so wie das bei der Raiffeisenbank geschehen sei. Wahlen Sowohl im Bezirksrat wie im Grossen Rat liegen keine Demissionen vor. Die Wahlen erfolgen für die Dauer von 2011-2015. Zonenplanrevision Im Jahr 2009 war eine erste Teilrevision des Zonenplans genehmigt worden, nun folgen die damals noch nicht bereiten Teile Hinterwees, Gontenbad, Kernzone Bahnhof Gonten und weitere kleine Gebiete. Die Revision wird auf die Traktandenliste gesetzt, aber an der Bezirksgemeinde nur behandelt, wenn alle Unebenheiten bis dahin erledigt sind. Zu Reden gab die Kernzone beim Bahnhof Gonten. Die Ausgangslage ist klar. Die Appenzeller Bahnen (AB) wollen den Streifen nördlich entlang der Geleise (Bahnhofgebäude und Parkplatz) verkaufen. Der Bezirksrat Gonten hat beschlossen, kein Interesse zu haben. Darauf hat sich ein privater Interessent gemeldet, aber für seine Zwecke müsste das Areal umgezont werden von der Zone für öffentliche Bauten in die Kernzone. Der Bezirksrat hat bei den AB deponiert, dass seitens der Bahn ein Warteraum, der Velostand, der Waschplatz für die Barfüsser und die Parkplätze gesichert bleiben müssen. Diese Forderung ist allerdings nicht verbindlich. Weil gegen die Umzonung auch Einsprachen erhoben wurden, neigt nun der Bezirksrat dazu, entgegen der ursprünglichen Meinung die Umzonung in die Kernzone nur zu beantragen für das Areal mit dem Gebäude und nicht für den jetzigen Parkplatz. Die Diskussion war recht lebhaft und zeigte ein breites Unbehagen. Das Gebäude aus der Urzeit der Bahn sollte erhalten bleiben. Bei der neuen Überbauung für den Bahnhof würden Grünflächen wegfallen, wo im Dorf hin wie her schon Mangel ist. Wenn alle vom Bezirksrat angemeldeten Einrichtungen auf den Parkplatz verlegt werden, bleibt praktisch keine Parkfläche mehr. Der Bezirk sollte den ganzen Streifen kaufen. Die Umzonung solle der nächsten Bezirksgemeinde nicht unterbreitet werden, um nach einer neuen Lösung zu suchen. Quatierplan Bartlimes Das im Sulzbach gelegene Heimwesen Tanner befindet sich in der Wohn- und Gewerbezone. Ein vorgelegter Quartierplan fand nicht allgemein Gefallen. Es wurde bemängelt, dass der Wohnanteil zu gross sei und spätere Immissionsklagen zu erwarten seien. Von Hauptmann Eberle wurde bestätigt, dass keine Vorschrift bestehe über den Anteil der Wohn- bzw. der Gewerbegebäude. Die Abneigung richtete sich allerdings hauptsächlich gegen die Ringstrasse, die im östlich anschliessenden Areal in Diskussion steht, aber nicht zur Abstimmung gelangt. Präzisierung Orientierungsversammlung Bezirk Gonten Anlässlich der Orientierungsversammlung vom 27. April 2011 für die Bezirksgemeinde Gonten wurde beim Traktandum, Quartierplan „Bartlimes" der Kaufpreis für das Strassenstück zwischen der Tawa und Holzbau Albert Manser diskutiert. Dabei wurde ausgesagt, dass mit dem Kauf dieses Strassenstückes umgerechnet ca. Fr. 50.-/m2 höhere Baulandkosten für die bebaubare Fläche resultieren. Der Bezirksrat Gonten möchte im Einverständnis mit der betroffenen Grundeigentümerin bekannt geben, dass der Kauf dieses Strassenstückes Fr. 250'000 betragen würde und somit mit Mehrkosten von ca. Fr. 28.-/m2 bebaubare Fläche gerechnet werden müsste. Allfällige Kapitalkosten sowie die Kosten für den Deckbelag bei einer Übernahme ins Bezirksstrassennetz sind in diesem Betrag nicht enthalten. Wünsche und Anträge Die weitern Traktanden dürften unbestritten sein. In der Diskussion wurden aber noch die Bahnübergänge und die Wanderwege angesprochen.mehr...
Datum: 16.04.2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung April 2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Mitteilung April 2011mehr...
Datum: 12.04.2011
Urnäscher Schützen in Gonten «eingezogen»
Die Schiessanlage Sönderli in Gonten hat «Zuwachs» erhalten: Nach kurzer Vorbereitungszeit konnte am 6. April der Schützenverein Urnäsch als neuer Nutzer der Anlage offiziell «einziehen». Wie seit längerer Zeit bekannt, musste für die Schiessanlage Urnäsch aus verschiedenen Gründen ein Ersatz gesucht werden. Nachdem in der Schiessanlage Sönderli in Gonten auf Anfang dieses Jahres Platz für einen weiteren Verein entstand, trafen sich die Militärdirektoren beider Kantone, der Hauptmann des Bezirks Gonten, der Gemeindeammann von Urnäsch, Vertreter der Standgemeinschaft Gonten und des Schützenvereins Urnäsch im letzten Herbst zu ersten Verhandlungen.Dank der guten Gesprächskultur zwischen allen Parteien konnte in nicht einmal sechs Monaten eine für alle Beteiligten befriedigende Lösung und für die Urnäscher-Schützen ein neues Zuhause gefunden werden. Es zeigt sich wieder einmal, dass bei gutem Willen innert Kürze - selbst über Kantonsgrenzen hinweg - zielgerichtet diskutiert und gehandelt werden kann. Am Mittwoch, 6. April, war es dann soweit: Die Urnäscher zogen mit einem originellen Pferdegespann und Fahnenbegleitung im Stand Sönderli ein und wurden gebührend empfangen. Anschliessend an die erste Freiübung wurde der Einzug bei einem gemütlichen Znacht gefeiert, zu welchem die Urnäscher die Würste, die Standgemeinschaft Gonten das Übrige offerierten.mehr...
Datum: 11.04.2011
Kirchensteuer Gonten unverändert, Stabilität im Schulwesen
Gruppenbild Kirche/Schule: Markus Rusch (neu Revisor Schule), Alois Signer (ex Kirche), Pfarrer Josef Fritsche (neu Kirche), Lydia Signer-Rutzer (ex Schule), Silvia Signer-Eugster (neu Schule) v.l.n.r. Ereignisreiches Jahr In seinem Rückblick konnte Kirchenratspräsident Josef Manser auf zwei wichtige Anlässe hinweisen. Am 1. August war Josef Fritsche in seine pfarramtliche Tätigkeit eingeführt worden, und am ersten Adventssonntag feierte der hier aufgewachsene René Sager seine Primiz in Gonten. Darüber gab der Präsident seiner ungeteilten Freude Ausdruck. Er hatte aber auch zu danken. Zuerst den beiden Hauptpersonen der Feiern für ihre Bereitschaft zum Dienst an Gott, dann aber den vielen Helfern aus der Gemeinde, allen voran Thomas Fässler, dem OK-Chef der Primizfeier. Die grosse Bereitwilligkeit der Bevölkerung zur Mitwirkung bedeutet einen wichtigen Pluspunkt unseres gesellschaftlichen Lebens. Rechnung und Steuerfuss Die Jahresrechnung 2010 wurde genehmigt. Bei einem Totalaufwand von Fr. 379'221.65 weist sie einen Verlust von Fr.15'882.15 aus. Dabei verdankte der Präsident das Testat einer ungenannt bleibenwollenden Person von 10'691.--. Der Kirchenrat will den Betrag einsetzen für Bildung im kirchlichen Bereich. Der Antrag der Kirchenverwaltung, den Steuerfuss für 2011 auf der bisherigen Höhe von 16% zu belassen, wurde angenommen, nachdem die Steuer vor einem Jahr um zwei Prozentpunkte reduziert worden war. Wahlen Kirchenrat Alois Schnider und der erste Revisor Walter Rusch hatten ihren Rücktritt erklärt. Josef Manser verdankte die geleisteten Dienste von Alois Schnider, der sich als Landwirt besonders der Pflege der Waldungen gewidmet hatte. Ganz besonders ging er auf die Tätigkeit von Walter Rusch ein, für seine kritische Arbeit als Revisor während 41 Jahren, aber auch für seine jahrelangen vielseitigen Dienste an Kirche und Gemeinde. Als neuer Kirchenrat wurde Pfarrer Josef Fritsche gewählt. Seit jeher gehörte der Pfarrherr von Amtes wegen dem Kirchenrat an. Weil aber Josef Fritsche nicht als Pfarrer, sondern als priesterlicher Mitarbeiter bezeichnet wird, war es kritisch, den alten Modus zu übernehmen. So wurde er als Kirchenrat vorgeschlagen und auch gewählt. Neuer Rechnungsrevisor wurde Martin Rusch-Dörig. Im Amt bestätigt wurden die übrigen Mitglieder mit Josef Manser als Präsident. Stabilität im Schulwesen Louise Dörig Die direkt anschliessende Schulgemeinde genehmigte die Jahresrechnung 2010, die bei Ausgaben von 2,15 Mio. Franken (nach getätigten Abschreibungen von 81'000 Franken) mit einem Verlust von knapp 38'000 Franken abschliesst. Der Steuerfuss war vor einem Jahr um 3% reduziert worden, daher stellte der Schulrat den Antrag, ihn für 2011 lediglich um ein Prozent (auf 64%) zu senken, was angenommen wurde. Wahlen Ihren Rücktritt eingereicht hatte die Rätin Lydia Signer-Rutzer. Ihr 13-jähriger Einsatz, davon 10 Jahre als Protokollführerin, aber auch im Rat und im Kontakt zur Lehrerschaft, wurde ihr mit warmen Worten verdankt. Zur Nachfolgerin wurde Silvia Signer-Eugster gewählt. Als Ersatz für den ebenfalls demissionierenden Rechnungsrevisor René Inauen beliebte Markus Rusch, Gontenbad. Die übrigen Mitglieder mit Urban Fässler als Präsident wurden bestätigt. Viel Einsatz im Schulwesen In seinen einleitenden Worten hatte Schulratspräsident Urban Fässler auf einen stabilen Schulbetrieb hingewiesen. Zwar haben die Lehrkräfte Daniel Höhener (nach 15 Jahren) und Ruth Seydel (nach sechs Jahren) Gonten verlassen, aber geehrt werden konnten die Kindergärtnerin Myriam Tobler und der Lehrer Urban Seitz für 25 Jahre und die Lehrerin Magdalena Grunder für zehn Jahre. Ein besonderer Dank ging an Paul Manser und seine Frau Maria, die als Hauswarte seit 20 Jahren mit viel Einsatz und Können tätig sind. Und lobende Worte durften sich die Betreuerinnen des Mittagstisches anhören mit Cordula Notter King an der Spitze. Wie schon vom Kirchenratspräsidenten gehört, erwähnte auch Urban Fässler die Bereitschaft der Bevölkerung zur Mithilfe. War früher alles besser? Mit viel Entdeckerwille stöbert Urban Fässler gerne in alten Schriftstücken und entdeckt manchmal erstaunliche Dinge. Im Jahre 1811, also vor genau 200 Jahren, hatte der Grosse Rat beschlossen, dass der Schulunterricht für alle Kinder unentgeltlich sein müsse. Und bald danach, im Jahr 1838, finden sich Aufzeichnungen eines Gontner Lehrers. Für seinen Schuldienst von vier Stunden pro Tag erhielt er pro Tag 14 Kreuzer und 2 Heller, wobei zu bemerken ist, dass ein Weggen Brot ungefähr zehn Kreuzer kostete. Für den Lehrer kamen noch einige Kreuzer und Heller dazu für den Mesmerdienst (in einem Jahr hatte er wenigstens 4380 Mal die Glocken zu läuten) und den Dienst an Orgel und Gesangsunterricht.mehr...
Datum: 08.04.2011
BM Gonten: Neu sind Präsident und Dirigent
Patrik Rusch, abtretender, und Markus Wettmer, neuer Präsident, Dirigent Thomas Schildknecht (von links). Der abtretende Präsident Patrik Rusch konnte die aktiven Mitglieder und einige Ehrenmitglieder begrüssen. Die Versammlung gedachte des verstorbenen Karl Gmünder, Ehrenmitglied und ehemaliger Präsident. Sieben neue Mitglieder Fünf Mitglieder hatten sich vorwiegend aus beruflichen Gründen verabschiedet, dafür konnten sieben neue Mitglieder aufgenommen werden. Der Bestand liegt neu bei 38 Personen. Patrik Rusch dankte in diesem Zusammenhang den Ausbildnern, die sich um den Nachwuchs kümmern: Marco Sutter, Roman Signer, Roman Manser, Martin Manser, Beatrice Manser und Thomas Schildknecht. Wahlen Patrik Rusch hatte nach 16 Jahren im Vorstand, davon die letzten acht Jahre als Präsident, seinen Rücktritt eingereicht. Zum neuen Präsidenten wurde Markus Wettmer gewählt. Dieser bedankte sich bei Patrik Rusch für seinen grossen Einsatz, die reibungslosen Abläufe und die stete Kollegialität. Ebenfalls ihre Demission eingereicht hatte die Kassierin Beatrice Manser. Neu in den Vorstand gewählt wurden Katrin Koster und Martin Manser; das Kassieramt wird intern zugeteilt. Fest gewählt wurde Thomas Schildknecht, nachdem er im Spätsommer 2010 das Dirigat von Hermann Hohl provisorisch übernommen hatte. Der Musiklehrer, Dirigent und Freischaffende Thomas Schildknecht dirigiert auch die Musikgesellschaft Haslen, er wohnt in Niederbüren und ist verheiratet. Gute Präsenz Im letzten Vereinsjahr hatte die Bürgermusik 61 Einsätze: 50 Proben und elf Auftritte. Für gute Teilnahme von höchstens vier Absenzen konnten 14 Mitglieder geehrt werden. Grosse Herausforderung Der wichtigste Einsatz im kommenden Vereinsjahr wird die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen sein. Der Auftritt der Gontner ist auf Samstag 18. Juni festgesetzt. Am Morgen vor der Fahrt nach St. Gallen wird gemeinsam das Frühstück eingenommen. Als Vorbereitung zum Eidgenössischen werden die vier Innerrhoder Vereine Harmonie Appenzell, Brülisau, Haslen und Gonten am 10. Juni gemeinsam ein Konzert durchführen in der Aula Gringel. Und noch vorher, am Samstag 28. Mai, wird Gonten im Wettbewerb stehen in Lenggenwil im Rahmen des internationalen Blasmusiktages mit Weltrekordversuch. Gute Stimmung Die Hauptversammlung verlief in zuversichtlicher Stimmung. Die Geschäfte waren um 18 Uhr in der Krone Gonten abgewickelt worden, zum Essen und dem gemütlichen Teil wurdemehr...
Datum: 08.04.2011
Zukunft Gonten: Der erste Schritt ist getan
Hauptmann Ruedi Eberle mit Erich Gnehm und Peter Handschin von der „innovision" (v.l.n.r.) Das Interesse war gross. 150 Personen waren der Einladung in die Mehrzweckhalle Gonten gefolgt, darunter recht viele um die vierzig/fünfzig, Frauen und Männer gut gemischt. Ein Expertenteam Bezirkshauptmann Ruedi Eberle stellte die Experten vor, welche den Prozess leiten sollen. Peter Handschin und Erich Gnehm vertreten die „innovision", eine Institution, die sich mit Neuorientierung und Leitbildern in Geschäftsbetrieben und andern Körperschaften befasst. „Die Zukunft kommt von allein, aber das WIE, da müssen wir mitwirken", das wurde als erster Gedanke eingebracht. Erarbeitung eines Leitbildes Die Experten erläuterten ihre Vorstellungen für die nächsten anderthalb Jahre. Dem letzten Dienstag als Auftakt soll am 18. Juni 2011 (das Datum ist noch nicht fix) ein Workshop folgen, der vor allem den Ist- und den Soll-Zustand festhalten soll, dann werden Vorschläge zur Zielerreichung ausgearbeitet und konkrete Massnahmen beschlossen, und um Juli 2012 sollte das Leitbild stehen und dessen Verarbeitung folgen. Die Experten streben eine gewisse Geradlinigkeit an, indem zuerst die Ziele festgelegt werden und dann das Leitbild folgen soll. Und sie erwarten, dass nicht Probleme gewälzt werden, sondern lösungsorientiert vorgegangen wird. Aufforderung zur Mitarbeit Es waren sechs Themenkreise vorgegeben mit Landwirtschaft, Attraktivität von Gonten, Infrastruktur, Gewerbe, Tourismus, behördliche Dienstleistungen. Dazu kam das Info-Team. Zu jedem Thema war eine Tafel aufgestellt, wo man seine Bereitschaft zur Mitwirkung eintragen konnte. Die Teilnahme war recht gross, es wurde aber ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Einstieg nachträglich noch möglich ist für solche, die sich erst später entscheiden oder für Abwesende. Fragebogen Danebst waren alle Anwesenden eingeladen, einen Fragebogen auszufüllen, der sich erkundigte nach Problemen, nach Zielen und Nutzen und nach Prioritäten. Die Beteiligung war lebhaft. Weitere Fragebogen können im Bezirksbüro bezogen werden, die Rückgabe ist innert einer Woche erwünscht. Zielgerichtet Wer erwartet oder befürchtet hatte, es könnten aus dem Publikum ganz konkrete Fragen aufgeworfen hatte, sah sich getäuscht. Offensichtlich ist der gute Wille vorhanden, sachgerecht zu handeln und positiv nach Lösungen zu suchen. Zur Aufrechterhaltung des Klischees vom Gontner wurde dann doch noch die Frage eingebracht über die Kosten der Übung. Nach der Nennung des Betrages von rund 30'000 Franken wurde nachgedoppelt, warum der Bezirksrat nicht von sich aus so etwas veranlasst habe, was ohne Kostenfolge gewesen wäre.mehr...
Datum: 04.04.2011
Funken Gonten
mehr...Datum: 28.03.2011
Lang ersehnter Spatenstich
Endlich hat das Provisorium aus Partyzelt, «Meierbänken» und Getränkeautomat bei der Talstation der Kronbergbahn ein absehbares Ende. Bis zum Herbst sollte, falls alles planmässig verläuft, das zweigeschossige Imbissrestaurant stehen.Das Selbstbedienungsrestaurant wird im Innenbereich 35 Gästen Platz bieten, ausserdem mindestens ebenso viele auf der grossen Terrasse mit Blick auf Talstation und Spielplatz. Die Umgebung soll hübsch gestaltet werden und als Ruhezone oder als Picknickplatz allen Gästebedürfnissen entgegenkommen. Die Wartezeiten, die sich in der Hochsaison am Familien- und Sportberg nicht vermeiden lassen, sollen hier angenehm verbracht werden können. Die Gäste sollen vor und nach dem Abstieg vom Kronberg, dem Abenteuer im Seilpark und der Schussfahrt auf der Bobbahn verweilen, ausruhen und sich stärken können. Im Untergeschoss werden die seit langem dringend benötigten sanitären Anlagen eingerichtet, ausserdem Infrastruktur- und Lagerräume.mehr...
Datum: 28.03.2011
«Aus» für Skilifte Studen und Lauftegg
Die Botschaft überrascht: Nach Gratisaktionen für Familien soll mit einem Schlag Schluss sein mit dem Skibetrieb auf dem Kronberg. Und doch ist es so, wie Markus Wetter den einstimmigen Beschluss des Verwaltungsrates - gefällt nach Rücksprache mit den grössten Aktionären - kommentierte. Wie Wetter erklärte, werde der Studenlift wohl umgehend abgebaut. Damit könne die Wildruhezone am Südhang des Kronbergs gestärkt werden. Beim Lauftegglift sei ein Zuwarten wahrscheinlicher, da man sich eine mögliche Umnutzung zunächst nicht verbauen will. Neu geschaffen wird eine rund sechs Kilometer lange, unterhaltene Schlittelpiste ab dem Gipfel über die Scheidegg bis ins Tal wie auch ein erweitertes Streckenangebot für Schneeschuh- und Winterwanderer. Diese Angebote würden bereits heute in zunehmendem Masse genutzt, verfügten jedoch noch über ein beträchtliches Potenzial, wurde gesagt. Als Kernstück der neuen Winteraktivitäten wird das ausgebaute Snow-Land für die Kleinen im Bereich der Talstation gesehen.mehr...
Datum: 11.02.2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Sitzung vom 13. + 21. Januar 2011
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Sitzung vom 13. + 21. Januar 2011mehr...
Datum: 25.01.2011
Bürgermusik Gonten in Hochform
Der Präsident der Bürgermusik, Patrik Rusch, bedankte sich sehr für die Unterstützung, welche die Dorfmusik in grosser Fülle geniesst. Er stellte auch den neuen Dirigenten vor, Thomas Schildknecht, der seit letztem August im Amt ist. Er wohnt in Niederbüren, seit vier Jahren leitet er auch die Musikgesellschaft Haslen und gilt als ausgezeichneter Kenner der Brassbandmusik. Hochstehende Brassbandmusik Durch den ersten Teil, der ganz der Musik gewidmet war, führte Daniela Frommenwiler. Mit Trommelwirbel war der Einzug der Musikanten begleitet worden, dann folgte ein variantenreiches Programm. Mit Kings of Brass von Darrol Barry wurde es eröffnet, dann war „For Broyarde" von Jean-Pierre Hartmann zu hören, das Selbstwahlstück mit anspruchsvollen Rhythmuswechseln, das die Gontner am Eidgenossischen Musikfest im nächsten Juni in St. Gallen vorführen werden. In der Concert Etude von Alexander Goedicke spielte Roman Signer auf virtuose Weise das Solo Cornet. Er ist Mitglied der Bürgermusik, auch Dirigent der Musikgesellschaft Brülisau und gegenwärtig in Ausbildung zum Dirigenten an der Blasmusikschule Luzern. Im nächsten Stück durften sechs Nachwuchsbläser sowie die Stegreifler mitspielen, und den Abschluss bildete ein echt englisches Werk von T. J. Powell. Dann brach der Sturm los Der zweite und dritte Teil des Abends waren der Unterhaltung vorbehalten, wenn man so sagen will. Angelehnt an das Musical „The Storm", das mit grossem Tamtam in Bülach /ZH aufgeführt worden war, hat Sepp Fritsche eine bewegte Geschichte geschrieben. Tatort ist eine gut besuchte Bar, wo alle möglichen Themen zur Sprache kommen. Die eine Hälfte der Bühne diente als Bar, die andere für die Bläser, das nicht an der Bar beschäftigt waren. In der Geschichte fanden die unterschiedlichsten lokalen Themen Platz, angefangen beim Gejammer des Barbesitzers über Rauchverbot und Fahren mit Alkohol, über GobaCola, das in den USA lanciert werden soll, und Kachelmann, der schuld ist am lausigen Wetter bis zur Wirtin auf der Hundwiler Höhe. Und der Briefträger, der die Zeitung mit Verspätung brachte, konnte die Fragebogen „Gonten wohin" immer noch nicht einsammeln. Unterbrochen wurde die Unterhaltung durch einen mächtigen Sturm. Die Diskussionen der Barbesucher wurden laufend begleitet von kurzen Musikstücken, die Tequila-Seligkeit und Abschiedstrauer und Sturm ausdrückten bis zum Heimweh der Stegreifler und einem rasanten Twist. Gut aufgenommen Das Programm wurde von den gegen 300 Gästen sehr gut aufgenommen, wenn auch die kleinen Hände der Kinder, die aufmerksam hinhörten, nicht so viele Phons erzeugen können. Das Konzert vom nächsten Samstag 29. Januar beginnt um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude Gonten. Dann werden Tombola und Bar angeboten, und zum Tanz spielt die Kapelle Enzian.mehr...
Datum: 25.01.2011
Willkommen in Gonten
Hauptmann Ruedi Eberle findet aufmerksame Zuhörer Auch der jüngste Gast freut sich Zur Orientierung angetreten waren Bezirkshauptmann Ruedi Eberle, Schulratspräsident Urban Fässler und Kirchenratspräsident Josef Manser. Politische Strukturen Man erfuhr viel Interessantes über Bezirk, Schule und Kirche, die in Innerrhoden selbständige Institutionen darstellen. Die Grenzen decken sich nicht auf der ganzen Linie, in Randgebieten sind einzelne Teile von Schule oder Kirche andern Bezirken zugeeilt, dies aus praktischen und verkehrstechnischen Gründen. Der Bezirk Gonten misst 2'500 Hektaren und zählt 1460 Einwohner. Er weist 30 gewerbliche Betriebe, 90 Landwirtschaftsbetriebe und 13 Gastronomiehäuser auf. Ein moderates Wachstum wird angestrebt. Und Gonten hat die tiefsten Steuern aller Bezirke Innerrhodens. Wunderbare Landschaft und politische Offenheit Ruedi Eberle wies auf die schöne und offene Landschaft hin, die zu verschiedenen Sportarten wie Golf, Langlauf und Barfusslaufen einlädt. Auch kulturell hat Gonten viel zu bieten. Ganz oben steht das Roothuus mit seiner internationalen Ausstrahlung als Musikzentrum. Das Vereinsleben ist aktiv, und die neu hier Wohnenden sind eingeladen, sich zu beteiligen. Dies gilt auch für die von der Kirche ausgehenden Vereine Kirchenchor, Frauengemeinschaft und Jugendforum., die allen Konfessionen offen stehen. Politisch will man gemeinsam vorgehen. So stand auf der Leinwand mit den schönen Ansichten und Bildern zu lesen, dass im Bezirk die Bevölkerung teilhaben soll an der Zukunftsgestaltung. Schule und Kirche Schulratspräsident Urban Fässler konnte auf eine lange Tradition der Schule hinweisen. Bereits 1581 ist erstmals ein Unterricht erwähnt, der sich in erster Linie auf Vermittlung von Deutsch und Latein konzentrierte, was den damals grossen Einfluss der Kirche dokumentiert. Heute zählt Gonten 105 Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse Primarschule. Im Winter ist ein Mittagstisch eingerichtet für Schüler mit langen Wegen, und Betreuerinnen und Betreuer sind jederzeit willkommen. Zur Kirche sprach Präsident Josef Manser. Die Pfarrkirche war über Jahrhunderte hinweg bekannt als Wallfahrtskirche „Maria zum Trost". Die Kirchenverwaltung bemüht sich, Strukturen zu schaffen, um die Kirche lebendig zu erhalten. Das Roothuus als Juwel Die Gäste liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen, von Joe Manser, dem Geschäftsführer des Musikzentrums, das Roothuus mit seinen Schätzen und seiner Breitenwirkung und Bedeutung erklären zu lassenmehr...
Datum: 21.01.2011
Zuversichtlicher Kirchenchor Gonten
„Der Himmel ist in dir". Mit diesem Gedanken leitete die Präsidentin Luzia Fässler die Hauptversammlung ein. Mit unserm Gesang wollen wir beitragen, ein bisschen Himmel auf die Erde einzubringen. Rückblick und Ausblick In ihrem Jahresrückblick streifte die Präsidentin die wichtigsten Ereignisse. Mit 47 Proben und 13 Auftritten lag der Aufwand in gewohntem Rahmen. Herausragend waren die Begrüssungsfeier für den neuen Pfarrer und die Primizfeier von René Sager. Auch die Emporentausche werden als anregend empfunden. Letztes Jahr sang der Chor in Teufen, Schwägalp und Zürchersmühle, wo wir uns besonders verpflichtet fühlen. Für 2011 sind Auftritte im Klösterli Jakobsbad, in Appenzell und in Zürchersmühle vorgesehen sowie ein Emporentausch mit Haslen . Vorstand bestätigt Der Vorstand wurde per Applaus bestätigt. Zwar hat Luzia Fässler nach 17 Jahren Präsidentin ihre Rücktrittsgelüste angemeldet, aber sie konnte besänftigt werden durch die Zusage tatkräftiger Entlastung. Anita Lieberherr sorgt für die Verwaltung der Musikalien und der Präsenzen, Marlis Manser macht jede Woche eine offene Beiz ausfindig. Und auch der Ausflug nach Solothurn wurde organisiert und geleitet durch diese zwei Mitglieder zusammen mit Kassier Markus Walzthöni, so dass die Präsidentin sich zurücklehnen und geniessen konnte. Die Jahresrechnung wurde genehmigt. Wegen des grosszügig finanzierten Ausfluges ist der Bestand der Kasse geschrumpft, er wird sich aber wieder erholen. Zwei neue Mitglieder Austritte waren nicht zu verzeichnen, hingegen wurden ein Bass und ein Tenor neu aufgenommen, dazu singt eine Altistin mit, möchte aber mit dem Eintritt noch ein Jahr zuwarten. Der Einsatz ist gut. So konnten drei Mitglieder ausgezeichnet werden für null Absenzen, weitere sechs fehlten zwei bis fünf Mal. Gutes Einvernehmen Die Kapuziner verlassen ihr Kloster in Appenzell im kommenden Herbst, das ist seit einiger Zeit bekannt. Der Dirigent Bruder Karl Bauer rechnet aber damit, dann im Kloster Wil unterzukommen, womit seine Dirigententätigkeit beim Kirchenchor Gonten und den zwei Gospelchören gesichert ist. Darüber freut man sich in Gonten. „Ich fühle mich wohl bei euch", sagte Bruder Karl, „ich kann anregen was ich will, ihr macht mit". Das sei nicht selbstverständlich. Tatsächlich wird willig auf die oft recht mutigen Vorschläge des Dirigenten eingegangen. Auf das Kirchweihfest im September plant er ein grösseres klassisches Werk mit Gastsängern. Danebst aber möchte er seine Vorliebe für rhythmische Gesänge ausleben. Der neue pfarramtliche Mitarbeiter Josef Fritsche, der als Präses erstmals anwesend war, lobte die Bereitschaft und das Können des Chores, aber auch die Singfreude des Volkes. Erfreut über die Leistung des Chores sprach sich auch Josef Manser aus in seiner Eigenschaft als Präsident des Kirchenrates und selber als Tenor singend. Ein Lied auf Gonten Bruder Karl orientierte über die bei ihm eingebrachte Idee, ein Lied zu schaffen das zugeschnitten wäre auf den Kirchenchor Gonten. Die Finanzierung ist zugesagt, und Roland Küng hat sich schon zur Vertonung bereit erklärt. So ist nur noch der Text gesucht. - Anschliessend an die Versammlung zeigte Anita Lieberherr einige bezaubernde Bilder vom Vereinsausflug im September nach Solothurn.mehr...
Datum: 07.01.2011
Chrabbelfiir und Seniorenfest
Die Chrabbelfiiren für Kinder zwischen Geburt und Schulbeginn in der Kirche Gonten haben schon eine mehrjährige Tradition, das gleiche gilt für die Seniorennachmittage. Und weil dieses Jahr der Dreikönigstag auf einen Donnerstag fiel, wurde der Versuch gemacht, die beiden Anlässe zu verbinden. So trafen sich in der Kirche eine ganze Schar Kleinkinder mit ihren Betreuern, vor allem Mütter und Grossmütter, und viele Senioren. Pfarrer Josef Fritsche und Myrta Rusch richteten die kleine Feier auf die Kinder aus. Wir sind stets auf dem Wege zu Jesus, und wir sollen darauf achten, die Richtung nicht zu verlieren. Jedes Kind durfte vortreten und erhielt von Pfarrer Fritsche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet (Bild, rechts Myrta Rusch). Und allen wurde der Segenswunsch für das neue Jahr überreicht, der Streifen „20*C+M+B+11" (nach einer der möglichen Deutungen: Christus mansionem benedicat = Christus möge dieses Haus segnen). Anschliessend mundeten Kaffee und Kuchen (und Sirup) im Gontnerstöbli vorzüglich, und auch die Kinder hielten tapfer durch. dö.mehr...
Datum: 07.01.2011
Die Toggenburger Hausorgel ist konzertreif
Die Hausorgel erweist sich als echte Bereicherung für dass Roothuus Gonten. Seit sich nebst Innerrhoden und Ausserrhoden auch der Kanton St. Gallen am Zentrum für Appenzellische Volksmusik beteiligt, wird der Verwandtschaft der Volksmusik von Innerrhoden, Ausserrhoden und dem Toggenburg vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt. Zentimetergenau Von der Höhe her passt die im Nebenraum der Stube des Roothuus installierte Orgel ganz genau, wie wenn sie im Jahr 1773 von Wendel Looser eigens dafür geschaffen worden wäre, so sinnierte Joe Manser, Geschäftsführer des Zentrums für Appenzellische Volksmusik. Zeitgemässes Programm Für das Einweihungskonzert vom letzten Sonntag haben die Brüder Johann und Joe Manser ein Programm zusammengestellt, das der ursprünglichen Bestimmung von Hausorgeln entsprach. Das Instrument sollte zur Begleitung von frommen Gesängen eingesetzt werden, es wurde aber erwiesenermassen auch angewendet für Tänze im privaten Rahmen. Diese Doppelfunktion wurde im Programm beachtet. In einem ersten Teil waren geistliche und pastorale Melodien von Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809), Frater Marianus Königsperger (1708-1769), Anonymus 18. Jahrhundert, Robert Führer (1807-1861) und Johann Staden (1581-1634) zu hören, während der zweite Teil Toggenburger Hausorgeltänze aus der Sammlung Hanny Christen und Appenzeller Hausmusik aus der Sammlung Roothuus Gonten brachte. War es Zufall, dass alle Melodien in Dur gehalten sind? Die Gäste, welche die Räume füllten, waren entzückt. Es kam, wie es kommen musste Im Anschluss befreite man sich aus der gestuhlten Enge und verweilte noch etwas in der Stube im ersten Stock. Es verging nur eine kurze Zeit, bis sich anwesende Musikanten in wechselnder Besetzung zum lebhaften Spiel fanden. Als Überraschung tauchten die Böschelibuebe auf, eine Gruppe, die das Omsinge wieder pflegt. Auf besonders feine Art sangen sie bekannte Lieder, aber auch „Er ischt geboren ös" vom Hornsepp. Wird wiederholt Weil die Raummöglichkeiten rund um die Orgel begrenzt sind, ist ein zweites genau gleiches Konzert angesetzt auf Samstag 8. Januar 2011, 20.00 Uhr, wiederum im Roothuus Gonten bei freiem Eintritt. Reservation erforderlich unter Tel. 071 794 13 30 oder info@zentrum-appenzellermusik.ch. Es sind noch einige Plätze frei. Kasten Am letzten Sonntag, dem Berchtoldstag, wurde nicht nur gespielt, sondern auch intensiv gearbeitet. Der Assistent vom Roothuus, Matthias Weidmann, hat schon zum vierten Mal seine Schülerinnen und Schüler eingeladen, einen besonderen Aktionstag einzuschalten. Dieses Jahr war der Kreis ausgeweitet worden auf alle, die Lust haben, aber weiterhin ohne Publikum. Das Interesse war gross und es konnten zahlreiche Formationen zusammengestellt werden. Diesmal standen Neukompositionen im Vordergrund. Matthias Weidmann möchte junge Musiker ermutigen, selber kreativ zu sein und nicht davon auszugehen, dass die Alders oder andere ohnehin unerreichbar seien. So lagen beispielsweise neue Kompositionen vor von Ursula Eugster (*1963) und Stefan Düsel (*1972), aber auch vom Musiklehrer Matthias Weidmann selber. Es sollte vor allem das „absichtslose Musizieren" geübt werden. Die Leitmelodie war in gedruckter Form bereit, und die Begleitung ergab sich in der Ausführung. Die jugendlichen Teilnehmer zeigten viel Freude. dö.mehr...
Datum: 24.12.2010
Wertvolles Geschenk an Roothuus Gonten
Das Buch ist sehr rar, es gibt nur noch wenige Exemplare. Es hat aber auch praktischen Wert, sind doch viele appenzellische Wörter enthalten, die ganz oder fast verloren gegangen und für die Forschung von Bedeutung sind. Marijan Stanisic (links) und Joe Manser Titus Tobler, Arzt und Gelehrter Titus Tobler ist in Stein AR geboren und lebte von 1806 bis 1877. Er hat mehrere Bücher herausgegeben, und sein „Appenzellischer Sprachschatz 1837" gilt als wichtiges Nachschlagewerk. Joe Manser, der Geschäftsführer des Zentrums für appenzellische Volksmusik, hatte es intensiv herangezogen, als er 2007 die Schrift „Ratzliedli" geschaffen hat. Das Buch von Titus Tobler stand ihm damals als Leihgabe zur Verfügung. Der Spender Der Spender des Buches, Marijan Stanisic, wurde in Kroatien geboren, wanderte aber wegen Unvereinbarkeit seiner Ansichten mit dem kommunistischen Regime nach Deutschland aus. Dort studierte er Medizin. Vor 42 Jahren schlug er seine neuen Zelte in St. Gallen auf und erwarb sich in der Schweiz hohe Anerkennung als Pathologe. Seine enge Beziehung zum Appenzellerland hat sich fast beiläufig ergeben. Eines Sonntags unternahm er mit Freunden eine Wanderung von St. Gallen nach Appenzell und erlebte dort eine Landsgemeinde, die ihn in ihrer Einfachheit und demokratischen Haltung tief beeindruckte, vor allem auch als Gegensatz zum Kommunismus in seiner ursprünglichen Heimat und den damaligen Unruhen in Deutschland. Seitdem sieht man ihn an vielen kulturellen Anlässen in Innerrhoden, aber auch auf seinen Wanderungen im Alpsteingebiet. Freude allerseits Marijan Stanisic war sich des hohen Wertes des Buches von Titus Tobler bewusst und so zeigte er sich glücklich, die Schrift nun „an einem guten Ort" zu wissen. Über die Gabe freute sich auch Joe Manser, der sich daraus weitere Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Wort und Melodie in der appenzellischen Musik verspricht. Auch Roland Inauen, Mitglied des Stiftungsrates, äusserte seine Freude über das wertvolle Geschenk. Es kommt in die engere Bibliothek, was heisst, dass es wohl eingesehen werden kann, aber nicht ausgelehnt wird wie viele Musikalien, deren weitere Verbreitung ja angestrebt wird. Die kleine Übergabefeier wurde stilgerecht begleitet durch drei Appenzeller Melodien, aufgeführt am Hackbrett durch Matthias Weidmann, der an diesem Morgen eigens den Umweg über Gonten eingelegt hatte vom Wohnort Herisau zu den Unterrichtsstunden im Rheintal, begleitet von Joe Manser am Bass.mehr...
Datum: 24.12.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten
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Datum: 13.12.2010
Volksmusik der Tradition und der Neuzeit
Viele Freunde der Volksmusik nutzten die Gelegenheit, der Radioübertragung live beizuwohnen. Der Senderaum mit Nebenstube im ersten Obergeschoss des „Roothuus" war bis auf den letzten Platz belegt.. Die Teilnehmer konnten sich freuen über die hochstehenden Darbietungen. Joe Manser mit Beat Tschümperlin Sorgfältig ausgewählte Formationen Die ausführenden Musikanten zeigten Vielfalt und hohe Qualität. Es waren zwei Formationen vertreten in der so genannten Originalbesetzung mit zwei Geigen, Cello, Bass und Hackbrett. Die Streichmusik Edelweiss Herisau ist stark auf die Pflege der Tradition ausgerichtet, während die Streichmusik Geschwister Küng aus Appenzell recht experimentierfreudig ist und viele neue Ideen einbringt. Mit dem Trio Fässler-Kölbener, Gonten, in der eigenwilligen Besetzung mit zwei Hackbrettern und Klavier kam die Jugend zum Zug. Die drei Schüler waren Sieger des schweizerischen Nachwuchswettbewerbs 2009. Gonten war nochmals beteiligt mit der Stegreifgruppe der Bürgermusik, einer innerrhodischen Spezialität, wo ein Blechbläser mit der Melodie führt und die andern sieben die Begleitung spielen. Auch das Toggenburg war vertreten mit der Jodlerin Annelies Huser-Ammann, begleitet am Hackbrett von Albert Düsel (Edelweiss). Vor rund zwei Jahren ist auch der Kanton St. Gallen zur Stiftung für Appenzellische Volksmusik zugestossen, ursprünglich getragen von den beiden Appenzeller Halbkantonen. Christa Kölbener und Stefan Düsel lauschen dem Spiel der Küngs Neue Kompositionen gut vertreten Es waren traditionelle Melodien zu hören, aber auch erstaunlich viele Werke aus der Gegenwart oder der jüngsten Vergangenheit. So kamen Titel von noch aktiven Musikanten vor wie Roland Küng, Guido Neff, Stefan Düsel, Töbi Tobler, Peter Roth, Köbi Rechsteiner und Karl Fuchs, und die Stegreifgruppe Gonten pflegt die Melodien des noch nicht lange verstorbenen Josef Zürcher. Stegreifgruppe Gonten Forschung und Öffnung Der Moderator der Livesendung, Beat Tschümperlin, zeigte sich erfreut darüber, aus dem wunderschönen Roothuus aus dem 18. Jahrhundert senden zu dürfen. Die Gäste im Hause und die Zuhörenden am Radio konnten von Joe Manser, dem Geschäftsführer des Zentrums, erfahren, dass hier gesammelt, geforscht und bearbeitet wird. Das Archiv wird immer umfangreicher, was für das Vertrauen der Spender in die Institution spricht. Es wird aber auch publiziert: Von geschichtlichen Zusammenhängen bis zum Lehrgang über Einfache Appenzellertänze, eingerichtet für zwei Violinen und weitere Begleitinstrumente nach Werken, die nur als Grundmelodie bekannt waren.mehr...
Datum: 08.12.2010
Liebenswürdiger Adventsmarkt in Gonten
Der untere Vorplatz der Turnhalle erweist sich als idealer Ort. Er bietet einen intimen Rahmen, lässt aber ein breites Angebot zu. Viele lokale Anbieter Dieses Jahr waren es 27 Stände, die zur Präsentation der Waren bereit standen. Die meisten Anbieter stammten aus Gonten selber, aber auch Eggerstanden und die weitere Welt waren vertreten. Das Angebot war breit und zum grössten Teil auf weihnachtliche Geschenke ausgerichtet. Neben einigen Ständen, die fast professionell anmuteten, waren es vorwiegend kleine Anbieter, die ihre selbst gefertigten Artikel vorlegten. Da waren drei einheimische Primarschülerinnen, deren selbst gebackene Guetsli und Badesalz reissenden Absatz fanden. Einzelne Frauen boten während des Jahres geschaffene Krippen und kunstvoll gefertigte Figuren und bemalte Karten an. Engel waren in verschiedener Form präsent. Der einheimische Bauer, der auf originelle Art aus Tannenrinde kleine Bäumchen geschnitzt hatte, brachte seine ganze aufgefahrene Wagenladung weg. Auch die Kirche war, wenn man so sagen darf, vertreten. Das Klösterli im Jakobsbad bot Angelika an, aber auch eine neue Kreation mit Truffes auf Angelika-Basis. Die Frauengemeinschaft Gonten führte einen Stand mit handgefertigten Sachen, deren Erlös für bedürftige Menschen verwendet wird, und an einem weitern Stand wurden Kosmetikartikel angeboten, die zur Entwicklung in Ecuador beitragen sollen. Freudiger Einsatz Man durfte sich freuen über die vielen schöpferischen Kräfte, die sich äusserten. Der Einsatz zeigte sich aber auch in der Bewirtung. Die Feuerwehr Gonten betrieb im gut geheizten Feuerwehrdepot eine begehrte Wirtschaft mit einem kleinen Angebot und vorzüglicher Bedienung. Dort spielte über die ganze Zeit hinweg das verstärkte Echo vom Kronberg mit Klavier und Handorgel einheimische Melodien der besinnlichen und der fröhlichen Art. Aber auch die Auftritte von Goofechörli, Jungbläser und die „Böschelibuebe", die sich aufs „Omsinge" spezialisiert haben, wirkten erfrischend. Der Samichlaus Als beim einbrechenden Abend noch der Samichlaus mit grossem Gefolge erschien, war kaum ein Durchkommen. Mit Interesse wurden die bedächtigen und mahnenden Worte zur Kenntnis genommen, dann aber drängten die vielen Kinder nach Hause in die warme Stube.mehr...
Datum: 08.12.2010
Erste Primiz nach 60 Jahren
Die Kirche in Gonten war bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Sonntagmorgen um halb zehn Uhr die Glocken verklangen und unter festlichem Orgelspiel der Einzug einsetzte. Vorne der Kreuzträger und die Ministranten, danach die rund ein dutzend Priester - auch das ein seltenes Bild in unseren Landen. Die Geistlichkeit setzte sich einerseits aus einheimischen Priestern und Ordensleuten zusammen, andererseits aus Bekannten des Primizianten von Nah und Fern, wobei einer eigens aus Südamerika angereist war. Pfarrer Josef Fritsche begrüsste alle Gläubigen und brachte seine Freude zum Ausdruck, nach 60 Jahren wieder einen Primizianten in Gonten zu haben. René Sager betonte, dass es auch ihm eine ausserordentliche Freude und Ehre sei, in der Heimatgemeinde und mit vielen Bekannten die erste Heilige Messe feiern zu dürfen. Weihe in Chur Einen Tag zuvor war er zusammen mit zwei weiteren Diakonen in Chur von Bischof Vitus Huonder zum Priester geweiht worden. An der zweieinhalb stündigen Feier nahmen auch zahlreiche Gäste aus Gonten und ganz Innerrhoden teil. Der feierliche Ablauf war imposant und zeugte von der Bedeutung und Heiligkeit einer Priesterweihe. Während der Predigt mahnte der Bischof die jungen Priester eindringlich den katholischen Glauben zu leben und zu verbreiten. Dabei betonte er die Wichtigkeit der Einheit, welche die Priester mit dem Bischof leben müssen. Im Schlusswort forderte er die anwesenden Gläubigen ebenfalls auf, das Bistum zu unterstützen, wobei vermehrte Bekehrung notwendig sei. Die theologische Richtigkeit sowie dessen Notwendigkeit seien hier nicht angezweifelt. Die meisten Gäste aus Innerrhoden dürften im Herzen jedoch froh darüber gewesen sein, am Nachmittag wieder Richtung Norden ins Bistum St. Gallen zu fahren. Priester als Diener In Gonten war der Gottesdienst bedeutend kürzer, doch nicht minder feierlich. Der Kirchenchor sang Lieder von Schubert und Haiden und die „Stegrääfle" der Bürgermusik Gonten spielten während dem Kommuniongang. Das Evangelium handelte von Johannes dem Täufer, welcher in der Wüste die Ankunft Jesu predigte. In seiner Predigt bezeichnete Pfarrer Fritsche diesen Johannes als einen Vorzeigepriester. Er sei ein Zeuge Christi gewesen, ohne sich aber in den Mittelpunkt zu stellen. Auch ein Priester könne niemals der Mittelpunkt einer Gemeinde sein, denn dieser sei Jesus Christus. Wie bei Johannes gehe es um die Verkündigung, jedoch auf drei verschiedene Arten. Als erstes die Verkündigung des Wort Gottes, der frohen Botschaft. Dabei gehe es nicht nur um christlicher Wahrheiten, sonder auch um die Verkündigung von Christus. Die zweite Verkündigung geschehe im Rahmen der Sakramente, besonders der Eucharistie. Dem Priester werde als Verwalter dieser Sakramente eine besondere Aufgabe und Ehre zuteil. Drittens müsse der Priester durch sein eigenes Leben Zeugnis für Gott ablegen. Als Diener der Gemeinde müsse er auf die Menschen zugehen, vor allem auf die Hilfesuchenden. Denn: „Ein Priester der nicht dient, dient zu nichts." Primiz-Kreuz in Ehren Nach den Fürbitten, welche von Ministranten vorgetragen wurden, bekam René Sager das Primiz-Kreuz geschenkt. Es handelt sich dabei um jenes Kreuz, welches der letzte Gontner Primiziant, Valentin Neff, vor 60 Jahren erhielt. Sager nahm es danken an und versprach es in Ehren zu halten. Zum ersten Mal in seinem Leben stand René Sager anschliessend dem eucharistischen Teil des Gottesdienstes vor. Einen Grossteil des Hochgebetes sang er, was die Feierlichkeit des Mysteriums besonders hervorhob. Am Schluss der Messe bedankte sich René Sager bei all jenen, die diese Feier ermöglichten. Von der Familie und vielen Bekannten, welche ihn auf seinem Weg begleiteten, bis hin zum den Organisatoren des Gottesdienstes. Mit dem feierlichen Primizsegen war der geistliche Teil der Feierlichkeiten beendet. Mittagessen mit Unterhaltung In der Turnhalle waren nun alle zu einem feinen Mittagessen eingeladen. Zu Beginn begrüsste die Stegreifgruppe die Gäste mit einem Ständchen. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgten die „Kapelle Helewie", das „Goofe-Chörli Gonten" sowie das „Chrobeg-Chörli". Zwischen den einzelnen Gängen wurde von verschiedener Seite Danksagungen und Glückswünsche vorgetragen. Speziell erfreuten sich die Anwesenden bei der Bilderpräsentation, welche die Lebensstationen von René Sager näher beleuchteten. So herrschte bei vorzüglichem Essen und Appenzeller Musik eine gemütliche Stimmung, welche bis spät in den Nachmittag andauerte. Gegen fünf Uhr lehrte sich der Saal, doch für viele ging es noch weiter. Denn im Kloster Leiden Christi hielt René die Vesper, in der er Gott für all die unvergesslichen Momente dankte und das Wochenende feierlich ausklingen liess. Dabei erteilte er allen den persönlichen Primizsegen. Clemens Fässlermehr...
Datum: 08.12.2010
Zur Priesterweihe und Primiz von René Sager
Der ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard, der als Vater des deutschen Wirtschaftswunders gilt, soll kurz vor seinem Tod zu einem befreundeten Bischof gesagt haben: "Ich wollte mit dem Wohlstand dem deutschen Volke helfen. Ich wusste nicht, dass ich die Geldbeutel fülle und die Altäre leere". Diese Feststellung trifft weitgehend auch auf die schweizerischen Verhältnisse zu. Es fehlen auch bei uns in zunehmendem Mass nicht nur die Priester am Altar, sondern auch die Gläubigen im Kirchenschiff. Aber zum Glück ist jede Aussage relativ und trifft nie die ganze Wirklichkeit. Die Tatsache, dass am 27. November ein junger Mann aus Gonten zum Priester geweiht wird und am darauffolgenden Tag Primiz feiern darf, spricht glücklicherweise auch noch eine andere Sprache. Priesterweihe und Primiz laden uns ein, vertieft über das Priestertum nachzudenken. Jesus Christus - der einzige und wahre Priester Das Neue Testament weist an mehreren Stellen darauf hin, dass Christus der einzige und wahre Priester ist, der wahre Mittler zwischen Gott und den Menschen. "Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus" (1 Tim 2,5). Wer die Aufgabe und die Sendung des "geweihten Priesters" verstehen will, muss sich an Christus und seiner Botschaft orientieren. Christus ist der Schlüssel zum Geheimnis Gottes und zum Geheimnis unseres Lebens. Jesus ist in die Welt gekommen, "damit wir das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10). Christus ist ein Liebhaber des Lebens und hat sich überall für das Leben der Menschen eingesetzt: den Kindern hat er zärtlich die Hände aufgelegt und sie gesegnet, die Kranken hat er geheilt, die Hungrigen gesättigt, die Ausgestossenen in die Gemeinschaft zurückgeführt, die Mutlosen aufgerichtet, die Traurigen getröstet, den Armen die frohe Botschaft verkündet, den Sündern ihre Schuld vergeben, Tote zum Leben erweckt. In allem hat Jesus gezeigt, dass er das Glück und das Heil des Menschen will. Als Vermächtnis seiner Hingabe an uns Menschen hat er beim Letzten Abendmahl die Eucharistie eingesetzt, "damit wir nie vergessen, was seine Liebe tut". Durch seine Liebe und Hingabe ist Gottessohn der Mittler zwischen Gott und den Menschen und der wahre Priester für uns geworden. Er ist der wahre Heiland, der uns zu allen Zeiten das Heil Gottes schenkt. Das priesterliche Volk Gottes Durch sein Leben für uns, durch seine Hingabe am Kreuz und durch seine Auferstehung hat Christus den neuen Bund gestiftet zwischen Gott und uns. Er hat uns Menschen in sein Volk berufen. Der Verfasser des ersten Petrusbriefes bezeugt: "Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die grossen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat" (1 Petr 2,9). Diese Erwählung bedeutet für das Volk Gottes Geschenk und Aufgabe zugleich. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962 - 1965) hat die Berufung des ganzen Gottesvolkes "neu" entdeckt und mehrmals darauf hingewiesen, dass alle Gläubigen Anteil haben am Priestertum Christi. Durch Taufe, Firmung und Eucharistie wurden wir alle in das priesterliche Volk Gottes eingegliedert. Alle Christen haben Anteil an der Sendung Christi. Alle Glieder der Kirche sind berufen, Gottes Heil den Menschen zu verkünden und durch Wort und Tat zu bezeugen. Der geweihte Priester Damit das Volk Gottes seine Sendung und Aufgabe erfüllen kann, braucht es den geweihten Priester. Denn der Priester als Diener Gottes und als Diener der Menschen ist in besonderer Weise berufen, durch die Verkündigung der Frohen Botschaft und durch die Feier der Sakramente das Lebens- und Liebesgeheimnis Christi gegenwärtig zu setzen. Der Priester ist nicht für sich selber Priester, sondern für das priesterliche Volk Gottes. Der Priester bleibt zwar dabei ganz Mensch - mit seinen Grenzen und Schwächen behaftet. Aber er darf - besonders in der Feier der Eucharistie - durch Gottes Gnade immer neu personales Zeichen der Gegenwart Christi sein und so Gottes überreiche Liebe den Menschen zeichenhaft d.h. sakramental nahebringen. Was Paulus über seinen Dienst als Apostel sagt, dürfen wir auch auf den Dienst des Priesters übertragen: "Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes" (1 Kor 4,1). So gesehen sind die Priester ein Geschenk für die Kirche - für alle Gläubigen. Die Priester werden - wenn sie ihre Berufung und Sendung recht verstehen - immer zu den Menschen geführt, um ihnen Gottes Nähe und Liebe zu bezeugen. Mit folgendem Gebet von Kardinal Carlo Martini können wir Gott danken für das Geschenk, das er mit den Priestern unserer Kirche macht: Gott, unser Herr, wir danken dir für die Priester, die du uns schenkst. Zeige uns, wie wir im Glauben diesem Geschenk entsprechend leben können, wie es fruchtbar werden kann für das Wachsen der Kirche, des Leibes Christi. Hilf uns, gemeinsam jenem "Ostern" entgegenzugehen, an dem wir ganz tief vereint sein werden mit Jesus Christus, deinem menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Sohn. Begleiten wir den Weihekandidaten René Sager und alle Priester gerade in diesen Tagen in besonderer Weise mit unserem Gebet. Pfr. Josef Fritschemehr...
Datum: 30.11.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Sitzung vom 3. November 2010
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Datum: 29.10.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/Sitzung vom 6. Oktober 2010
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Datum: 15.10.2010
Stobede im Roothuus Gonten
Eine Stobede, die geht von einer oder mehreren Musikformationen aus, die aber erst zur Stobede wird durch die Beteiligung von weitern anwesenden Musikanten. Der Auftakt vom Freitag war ganz einfach gehalten mit einem Appenzeller Tänzli, gespielt von Joe Manser, dem Geschäftsführer des Zentrums für appenzellische Volksmusik im Roothuus, am Bass, und Matthias Weidmann, seinem Mitarbeiter, am Hackbrett. 1. Geschäftsführer Joe Manser und sein Gehülfe Matthias Weidmann Zither im Vorarlberg Dann wurde der Zither eine lange Zeit zugestanden. Eine Gastgruppe aus Österreich brachte vorarlbergische und steirische Melodien zu Gehör. Beeindruckend war die Vielfalt der Instrumente, nebst der Zither waren auch Gitarre, Bass, Handorgel und einfache Blasinstrumente vertreten. Sozusagen zum Vergleich wurde auch Zithermusik aus der Schweiz beigezogen. Während die Vorarlberger mit ihren Melodien gemütliche Stubenstimmung vermittelten, brachten die appenzellischen Klänge eher die früher gekannte Eigenschaft der Liedbegleitung ein. Mehrfach wechselten sich die Formationen ab. 1. frei zusammengesetzte Formation mit Albert Kölbener, Joe Manser, Franz Manser «Baazli», Matthias Weidmann (v. l. n. r) Toggenburger Hausorgel Die Toggenburger Hausorgel, die seit wenigen Wochen im Roothuus steht, könnte sich zum Liebling entwickeln. Sie macht sich gut im Vorraum der Stube im ersten Geschoss. Während die Hausorgeln nach der Reformation in Ausserhoden und im Toggenburg hauptsächlich aufgekommen sind als Folge von „Mangelerscheinungen“, weil in der neuen Kirche die Orgel nicht mehr erwünscht war, so weiss man heute, dass auf den Hausorgeln nicht nur religiöse Lieder, sondern auch Tänze gespielt wurden. So zeigte Joe Manser auf der Orgel ein typisches rundes Tänzli, und der als Gast anwesende Bruder Karl Bauer fügte die Schanfigger Hochzeit bei. Stobede Dann aber ergab sich die Stobede. Musikanten aus dem Publikum setzten sich zusammen und spielten auf Geige, Cello, Bass, Hackbrett, Klavier und Handorgel. Auf kleinster Fläche wagten sich in Stube und Vorraum sogar einige Paare zu einem engen runden Tanz.mehr...
Datum: 15.10.2010
Singlosi in Gonten
Bereits zum dritten Mal hatte das Zentrum für appenzellische Volksmusik am vergangenen Freitag in Gonten zur Singlosi eingeladen. Ihre Tore geöffnet hielten die Restaurants Mühleggli, Rössli, Krone und Bären (der Löwen hatte Betriebsferien). Die Gäste füllten die Stuben und vergnügten sich bestens. Zur Losi gehört wohl eine auftretende Musikformation, aber das Mitwirken der Gäste ist ebenso wichtig. Die Gontner Losi war so organisiert, dass jeder Gaststube eine Sängergruppe zugeteilt war, die Gäste aber zirkulieren konnten, wenn sie Lust hatten. Innerrhoden und Ausserrhoden Im Mühleggli waren die Grenzgänger in Aktion. Wie der Name andeuten will, verwischen sich in dieser Gruppe die Grenzen zwischen den beiden appenzellischen Halbkantonen. Michael Koller und Regula Streule gehören zu Innerrhoden, Monika Jäger und Beat Brülisauer wohnen in Urnäsch. Im Café Rössli trat die Jodlergruppe Hirschberg auf. Fast alle sind miteinander verwandt und hören auf den Familiennamen Fässler. In der Krone sang das Doppelquartett Pfiifestier, ursprünglich eine Gontner Formation, jetzt aber gemischt, und im Bären die siebenköpfige Jodlergruppe Älplerfründe Urnäsch. Unterschiedlich aktive Mitsinger Die Beteiligung der Gäste war recht unterschiedlich. Das aktivste Publikum war in der Krone zu finden, wo sich die Besucher gegenseitig anregten zu eifrigem Mitwirken. Im Bären hielt sich ein vorwiegend auswärtiges Publikum auf, das ganz sicher nicht mitsingen konnte oder wollte, dafür aber mit grossem Interesse den Vorführungen folgte. Goofechörli Gonten Als besonders reizend wurde der Einbezug des Goofechörli Gonten in den Anlass empfunden. Es steht unter der Leitung von Susanna Wettstein Gätzi. Für den Abend aber war es in drei Gruppen aufgeteilt worden, und in Mühleggli, Krone und Rössli trugen sie im Wechsel mit den Grossen ihre Gesänge vor, eine recht grosse Auswahl an Liedern, Rugguusseli und Ratzliedli. Louise Dörigmehr...
Datum: 04.10.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/Sitzung vom 17. September 2010
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Datum: 04.10.2010
Grosser Festtag im Klösterli
Die Verehrung des Kostbaren Blutes Jesu ist immer noch ein Anliegen des Klosters, die weltliche Unterstützungsbruderschaft aber hat sich aufgelöst und ist vor einem Jahr zum Freundeskreis des Klosters geworden. Die Zielsetzung wird beibehalten: In freundschaftlicher Weise soll das Kloster von Laien mitgetragen werden. Der UrknallWie leben eigentlich in einer ver-rückten Zeit, sagte der Spiritual des Klosters, Max Fischer, in seiner Predigt. Mutig wie er ist, sprach er den Urknall an. Das Wort sei gegenwärtig in aller Munde, aber auf die Vorgeschichte, das Woher und Warum, fehlen die Antworten. Da verlässt sich Pfarrer Fischer lieber auf einen Gott, der fähig ist, so etwas Unfassbares zu schaffen. Und durch Christi Wort sind uns Hinweise für den Alltag angeboten. Musikalische UmrahmungDer Chappeli-Chor Steinegg trug mit seinen Gesängen zur Bereicherung des Anlasses bei. Während des Gottesdienstes sang er verschiedene fromme Lieder in deutscher Sprache a cappella, und zum Mittagessen wurde eine kleine Schweizer Reise geboten, die natürlich mit einer einheimischen Melodie endete: Bei der morgendlichen Fahrt von Steinegg nach Jakobsbad habe er gedacht, wie schön unser Land doch sei, sagte der Dirigent Niklaus Fritsche. Freundeskreis des KlostersDie Kerngruppe des Freundeskreises unter Martin Rusch erweist sich als recht aktiv. Für die Verpflegung der vielen Gäste schaffte und servierte sie einen feinen Risotto. Während des Jahres will der Freundeskreis das Kloster unterstützen, wo es sinnvoll erscheint, und zwar auch auf ganz praktische Weise. Am Mittwoch 15. September (also morgen) ist zum Beispiel ein Putztag angesetzt, Helfer können sich noch melden. Die Unterstützung durch Freiwillige bei der Ewigen Anbetung ist recht gut, könnte aber noch ausgebaut werden. Am 19. November wird ein Themenabend durchgeführt über die Kirche in der heutigen Zeit. Am Samstag 27. November spielt die Streichmusik Alperösli Weissbad und am Samstag 18. Dezember die Bürgermusik Gonten, beides in der Klosterkirche. Louise Dörigmehr...
Datum: 04.10.2010
Dank für reiche Ernte
Das war ein Anblick. Im Gegensatz zur Geistlichkeit und den Ministranten in ihrem Ornat waren alle andern Mitwirkenden in der Tracht erschienen, allen voran die Katechetin Luzia Fässler, dann die Kinder, die einen Text vorzutragen hatten wie auch das Goofechörli Gonten. Die Buben im roten Liibli, die Mädchen im Mieder mit silbernen Chetteli, wie es sich gehört. Dank für allesIn den Fürbitten und weitern Gebeten stand der Dank an Gott im Vordergrund. Die Kinder dankten für die vielen Höhepunkte, die sie im vergangenen Jahr erleben durften. Mit grossen Buchstaben zauberten sie das Wort „Erntedank" an das Altartuch, das E für Ernte, das D für Dank, das N für Natur, das K für Korn, das uns das tägliche Brot ermöglicht, aber auch für das Brot des Lebens in der Kommunion steht. Staunen, Danken, TeilenPfarrer Josef Fritsche nahm die Gedanken voll in seine Predigt auf. Wenn wir die Schöpfung betrachten, können wir nur staunen über die Weisheit und Güte Gottes. Das wird uns zur Dankbarkeit führen an den Geber alles Guten. Und wir sollten nicht zögern, zu teilen mit denen, die darben müssen. Ein grosser ReichtumAuf den Stufen zum Altar waren alles denkbaren Schätze ausgebreitet, die unser Land hervorgebracht hat. Bunt in Farben und Formen waren sie angeordnet und boten ein vielfältiges Bild. Das Goofechörli Gonten unter der Leitung von Susanna Wettstein Gätzi brachte mit einheimischen Liedern viel Heimatgefühl ein. Louise Dörigmehr...
Datum: 04.10.2010
Die Bäcker arbeiten nachts
Schweizweit haben die Bäckereien eine Nacht lang ihre Türen geöffnet, um den Kunden Einblick zu gestatten in ihre Tätigkeit, die irgendwann vor Mitternacht beginnt und am Morgen endet. Die drei Innerrhoder Bäckereien, die sich an der Aktion beteiligten, hatten ihre Präsentation letzte Woche in der Nacht vom Freitag auf den Samstag angesetzt. Beim Böhli Appenzell war der Besuch rege. Ganz besonders grossen Anklang fand die Vorabendaktion. Rund 80 Kinder waren begeistert von der Möglichkeit, ihr eigenes Produkt herzustellen. In der Landbäckerei Sammelplatz war die ganze Nacht viel los, als sensationell wird die Zeit von ungefähr 22 bis 01.30 bezeichnet, wo der Andrang besonders gross war. Etwas ruhiger ging es in Gonten zu und her. Allerdings warteten schon ab 23 Uhr vier ganz junge Damen vor der Tür der Bäckerei Motzer. Sie liessen sich sogar ablichten (vorn in schwarzer Bekleidung) zusammen mit dem in Weiss ausgestatteten Team. Mit grossem Interesse verfolgten sie die Arbeiten. Ob das Bäckergewerbe als Berufsmöglichkeit in Betracht gezogen wird oder einfach die Freude vorherrschte, andern bei der Arbeit zusehen zu können, bleibe dahin gestellt. Drei der Aktiven sind Lernende, auf jedes Jahr ist ein Abschluss programmiert. Louise Dörigmehr...
Datum: 04.10.2010
Einsatzfreudige Kirchgemeinde Gonten
Josef Fritsche ist am Hirschberg in Appenzell geboren und versah in seiner Laufbahn mehrere Pfarrstellen, zuletzt in Kerns OW. Nach seiner Pensionierung ist er glücklich, in Gonten ein neues Zuhause gefunden zu haben und in Teilzeit als mitarbeitender Priester tätig sein zu können. Die Kirche als BaustelleEingeführt ins Amt wurde er im Rahmen einer Eucharistiefeier durch Dekan und Pfarrer Stephan Guggenbühl aus Appenzell. Er verglich die Kirche mit einer Baustelle, an der ständig gebaut und befestigt werden soll. Christus ist der Eckstein, wir alle sollen Bausteine sein. Wenn wir dem Wort der Heiligen Schrift Rechnung tragen und jedes seinen Beitrag leistet, dann können wir zusammen eine lebendige Kirche bauen. Christus als EckpfeilerAuch die Liturgiegruppe hat den Gedanken umgesetzt und in die Feier eingebaut. Man durfte staunen, wie viele Gruppierungen sich bereit erklärten, dem Aufbau zu dienen. Sie stellten sich in kurzen Worten vor und setzten einen Stein auf das vorhandene Fundament. Das waren der Pfarreirat, der Kirchenrat, die Lektoren, die Frauengemeinschaft, der Organist, der Spiritual vom Kloster Leiden Christi, die Ministranten, der Mesmer, die Liturgiegruppe, die Chrabbelfiir, das Jugendforum, der Kirchenchor, die Bürgermusik, das Chrobegchörli, die Trachtenfrauen, die Fahnenträger, die Schüler, der Bezirksrat. AufbruchstimmungDer Gottesdienst, der auch der Heiligen Verena, der Kirchenpatronin galt, war ganz besonders festlich gestaltet worden. Mehrere geistliche Herren, die zu Gonten eine Beziehung habe, waren als Gäste anwesend, und im Chor wimmelte es von konzentrierten und willigen Ministranten. Der Kirchenchor Gonten unter der Leitung von Bruder Karl Bauer sang rhythmische Lieder in deutscher Sprache, und die Bürgermusik Gonten spielte einige würdige Choräle, aber auch die Marschmusik zur anschliessenden Prozession und popige Klänge zum Aperitif auf dem Kirchenplatz. Seelsorgeeinheit AppenzellDie Seelsorgeeinheit Appenzell umfasst den ganzen innern Landesteil plus die Pfarrei Urnäsch-Hundwil, die bereits seit vielen Jahren von Gonten aus betreut wird. Also reicht der Einflussbereich bis zum Säntis, wie Stephan Guggenbühl mit leichtem Schmunzeln betonte. Louise Dörigmehr...
Datum: 04.10.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Sitzung vom 25. August 2010
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Datum: 04.10.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten/ Sitzung vom 12. August 2010
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Datum: 03.08.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten / Sitzung vom 17. Juni 2010
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Datum: 12.07.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten / Sitzung vom 12. Juli 2010
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Datum: 19.05.2010
Aus den Verhandlungen des Bezirksrates Gonten / Sitzung vom 19. Mai 2010
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Datum: 01.02.2010
Zonenplan Süd
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Datum: 31.01.2010
Zonenplan Nord
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Datum: 03.01.2010
Bauland Angebot
Preis CHF 280 bis CHF 300 pro m2. Herrliche Aussicht auf Kronberg und Säntis, nebelfrei. Wander- und Wintersportparadies. (Barfussweg, Luftseilbahn, Skilifte, Sommerrodelbahn, Golfplatz, Naturmoorbad, Naturschutzgebiet). Gute Schule mit Turnhalle vorhanden. Download: Wohnen wo andere Ferien machen!mehr...